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„GNTM ist nicht mehr das, was es mal war“: Ehemalige Kandidatin diskutiert über Heidi-Klum-Show

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Elisa Schattenberg schaut in die Kamera und Heidi Klum blickt fragend zur Seite
Ex-GNTM-Kandidatin Elisa Schattenberg kritisiert ProSieben-Show mit Heidi Klum © Instagram / Elisa Schattenberg & picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Gehört „Germany’s Next Topmodel“ schon zum sogenannten Trash-TV? Einige Ex-GNTM-Models finden, dass die Show zum Reality-Format geworden ist.

Berlin — Schon seit der Erstausstrahlung sah sich „Germany’s Next Topmodel“ immer wieder Kritik ausgesetzt. Die Show fördere Essstörungen und vermittle ein falsches Frauenbild, Moderatorin Heidi Klum (48) sei zu harsch und bereite ihre „Mädels“ nicht gut genug auf die Fashion-Welt vor — all diese Kritikpunkte wurden über die Jahre wiederholt abgedruckt und vor der Kamera geäußert. Jetzt melden sich einige ehemalige Kandidatinnen der Sendung zu Wort. Im Interview mit Promiflash erklären die Models, dass GNTM ihrer Meinung nach zur Reality-Show verkomme.

Die Entwicklung des TV-Formats über die Jahre ist selbst für einen Laien erkennbar. Zwar ist „Germany’s Next Topmodel“ heute vielfältiger denn je, der Fokus liegt jedoch weniger auf der eigentlich Fashion-Branche und ihren Herausforderungen. Das findet auch Elisa Schattenberg (21): „GNTM, es ist einfach so, ist leider nicht mehr das, was es mal war“, findet sie im Gespräch mit der Promi-Webseite. Während Heidi in den ersten Staffeln noch versuchte, ihre Mädels auf die Haute Couture-Laufstege zu bekommen, treten die meisten Ex-Teilnehmerinnen heute nur noch auf Social Media auf.

Auch andere ehemalige GNTM-Kandidatinnen bemerken die Änderungen

Vor allem eine Neuerung sorgte laut Elisa dafür, dass GNTM mehr und mehr wie eine Reality-Show wirke: Die fest installierten Kameras in der Modelvilla zeichneten jeden Moment der Mädchen auf — im Nachhinein habe man jedoch fast nur die Streitmomente im TV präsentiert. Doch nicht alle Ex-Kandidatinnen sehen die Entwicklung so kritisch. Klaudia Giez (25), bekannt als „Klaudia mit K“ findet den Prozess hin zum Reality-TV eher interessant.

„Das Format wird halt mehr ein Reality-Format als ein Model-Format, was ich jetzt nicht schlimm finde, aber ich kann mir vorstellen, dass viele Leute sich so nicht mehr ganz mit der Show identifizieren können“, erklärt sie. Der Weg hin zu „mehr Personality“ bedeute eben auch mehr Diversität — heutzutage ein besonders wichtiger Aspekt. Klaudia verrät: „Diese Staffel wäre noch mehr was für mich.“

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