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Bares für Rares: Expertise von Heide Rezepa-Zabel zu hoch? Händler wollen viel weniger zahlen

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Von: Alica Plate

Heide Rezepa-Zabel schaut in die Kamera - im Hintergrund sind die Händler:innen von Bares für Rares zu sehen (Fotomontage)
Bares für Rares: Expertise von Heide Rezepa-Zabel zu hoch? Händler wollen viel weniger zahlen (Fotomontage) © ZDF/Guido Engels.

Bares für Rares: Liegt Expertin Heide Rezepa-Zabel mit ihrer Einschätzung sonst immer goldrichtig, sorgte diese am Montag für einen heftigen Twist. Laut der Händler:innen soll sie sich um über 1000 Euro verschätzt haben.

Köln - In der TV-Show „Bares für Rares“, moderiert von Horst Lichter (59) , kam es am am Montag, 17. Mai 2021, zu einigen Unstimmigkeiten. Dabei gerieten jedoch nicht wie sonst Verkäufer:innen und Händler:innen aneinander, sondern die Expertise von Heide Rezepa-Zabel (56) gab Anlass zur Diskussion. Während sie das Schmuckstück einer Dame auf einen Preis zwischen 2700 und 3300 einschätze, wollen die Händler:innen über 1000 Euro weniger zahlen.

Bares für Rares: Experteneinschätzung geht mächtig nach Hinten los

Dass TV-Kandidat:innen den Preis ihrer Rarität höher einschätzen, kommt bei „Bares für Rares“ des Öfteren vor. Doch dass die Expertin sich im Preis so sehr verschätzt, gleicht einer wahren Sensation und sorgte auch bei der Verkäuferin für eine böse Überraschung. Wird die Einschätzung von Kunsthistorikerin und ausgebildeter Edelsteinexpertin Heide Rezepa-Zabel sonst immer von den Händler:innen anerkannt, kam es am Montag zum großen Twist. (Dieser Verkäufer wollte sein Objekt wieder zurück.)

„Bares für Rares“ Expertin Heide Rezepa-Zabe hilft Verkäufern bei der Schätzung.
„Bares für Rares“ Expertin Heide Rezepa-Zabe hilft Verkäufern bei der Schätzung. © ZDF (Screenshot)

Mit einem Dachboden-Fund das große Geld erwirtschaften - das erhofft sich auch Gabriele Spindler aus Birkenstädt. Mitgebracht hat sie dafür ein üppiges Schmuckstück, das auch Heide zu gefallen scheint. Sie erkennt nicht nur die Echtheit von 1870 bis 1890 an, sondern erklärt zudem, dass die Brosche aus Roségold gearbeitet und mit Diamanten besetzt sei. „Es gibt verschiedene Stempelungen auf der Rückseite“, so die Expertin. 2500 Dollar hätte die Dame dafür gezahlt - ein Preis, der laut der Expertin, definitiv wieder in die Kasse gespült würde. So soll sich allein der Materialwert auf 600 Euro belaufen, hinzu kämen die Diamanten mit insgesamt drei Karat. „Eine Preisspanne zwischen 2700 und 3300“, so Heides Expertise.

Lesen Sie hier: Dieses Objekt erzielte bei „Bares für Rares“ eine Rekordsumme.

Bares für Rares: Verkäuferin stimmt trotz 1000 Euro weniger zu

Doch diese Einschätzung hat die Expertin wohl ohne die Rechnung der Händler:innen gemacht - diese verpassen dem Urteil von Heide einen heftigen Dämpfer und wollen über 1000 Euro weniger bezahlen. Ein Vorfall, der auch sämtliche Zuschauer:innen vergangenen Montag sprachlos zurückließ. Nachdem Fabian Kahl mit 500 Euro einsteigt, erfahren die Händler:innen die Einschätzung der Expertin - statt Verständnis löst diese reihenweise Kopfschütteln aus. „Das halte ich für sehr viel“, entgegnet Kahl auf die geschätzten 2700 bis 3300 Euro.

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Eine Meinung, mit der er nicht allein dasteht. Auch Elisabeth Nüdling ist skeptisch, erhöht jedoch auf 1200 Euro – und schließlich auf 1500 Euro. Eine Summe, die deutlich unter der Expertise liegt und Gabriele dennoch dazu veranlasst, das Schmuckstück zu verkaufen. „Ich habe mehr davon, wenn ich mit dem Geld was anfangen kann“, so die Besitzerin.

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