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DSDS: Schwere Kindheit - Steve war früher obdachlos

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Von: Claire Weiss

Fotomontage: Steve vorne, im Hintergrund er und ein paar seiner Mitstreiter beim Auftritt
DSDS: Schlimmer Schicksalsschlag - Steve war früher obdachlos (Fotomontage) © TVNOW / Stefan Gregorowius

Steve Mačo ist ein echter Paradiesvogel. Mit seiner quirligen Art sorgt er bei den anderen DSDS-Kandidaten stets für gute Laune. Was man ihm nicht ansieht: Der Sänger hatte es nicht immer leicht.

Mykonos - Steve Mačo (22) wirkte im TV immer gut gelaunt. Der Ex-DSDS-Kandidat, der in der vergangenen Folge die Heimreise antreten musste, verbreitete mit seiner quirligen, extravaganten Art immer gute Laune und brachte seine Mitstreiter zum Lachen. Doch der Sänger war nicht immer so fröhlich, wie heute. Sein Leben ist geprägt durch eine schwere Kindheit - Steve lebte jahrelang im Heim, musste als Kind in eine Psychiatrie und war zwischenzeitlich obdachlos. In einer Reihe YouTube-Videos erzählt der DSDS-Star seine ganze Geschichte.

Die schwere Kindheit des DSDS-Teilnehmers Steve Mačo

Geboren wurde Steve Mačo in Tschechien, doch schon als der DSDS-Kandidat (alle DSDS-Gewinner im Überblick) ein Jahr alt war, zog seine Familie nach Deutschland. Seine Mutter lernte der heute 22-Jährige nie wirklich kennen. „Was du nicht kennengelernt hast, kannst du nicht vermissen“, meint Steve dazu ganz trocken. In Deutschland lebte der Sänger lange Zeit bei seiner Oma. In einem kleinen Haus mussten nicht nur er, sein Vater und seine Schwester Platz finden, sondern auch mehrere Onkel, Tanten und Cousins. Doch an seine frühe Kindheit Steve Mačo sich gerne zurück.

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Doch alles änderte sich plötzlich, als sein Vater krank wurde. Denn zu diesem Zeitpunkt schaltete sich das Jugendamt ein und der DSDS-Teilnehmer (alle Sendetermine 2021) kam ins Heim. Dort fühlte sich der damals 11-Jährige höchst unwohl. In der Schule wurde er gemobbt - er war „das Heimkind“ und wurde auch wegen seiner Sexualität aufgezogen. Dabei war sich Steve Mačo damals selbst noch nicht einmal bewusst, dass er homosexuell ist. Zu dieser Zeit sei Steve ängstlich und zerbrechlich gewesen, das Leben hat er gehasst. Als er an einen Tiefpunkt gelangte, musste der ehemalige TV-Kandidat schließlich in eine Psychiatrie eingewiesen werden.

Vom Heim auf die Straße - DSDS-Kandidat Steve war früher obdachlos

Später kam er in ein Heim für Schwererziehbare, von wo er immer wieder ausbrach. Wahllos setzte er sich in den nächstbesten Zug und fuhr einfach fort. „Seitdem ich elf Jahre alt bin, habe ich im Endeffekt keine wirkliche Bezugsperson“, erzählt Steve im TV. Letztendlich zog es den DSDS-Kandidaten nach Berlin, wo er ein Jahr lang auf der Straße lebte. Trotzdem lässt der 22-Jährige sich nicht unterkriegen. „Ich habe aber auch kennengelernt, wie es ist, aufzustehen. Ich habe nur dieses f**king Leben und kein Mensch – egal wer vor mir steht – hat mir zu sagen, wie ich sein soll“, erzählt Steve und rührt seine Mitstreiter damit zu Tränen.

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