Sarah gibt privaten Einblick

DSDS: Sarah Lombardi als Rabenmutter beschimpft-Vorwurf trifft sie besonders hart

Fotomontage: Sarah Lombardi mit Fotokamera und bei der Eröffnung eines Cafés in Hamburg
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Sarah Lombardi spricht über die harte Zeit nach der Trennung von Pietro

Sarah Lombardi gehört zu den erfolgreichsten Sängerinnen von „Deutschland sucht den Superstar“. Jetzt spricht sie über die Hasswelle, die nach der Trennung von Pietro über sie hereinbrach.

Köln - Seitdem sie 2011 an der achten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ teilgenommen hat, ist Sarah Lombardi (28, damals noch Sarah Engels) nicht aus den Schlagzeilen wegzudenken. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Sängerinnen, doch was Sarah seit dem DSDS-Finale mit ihrem späteren Ehemann Pietro Lombardi (28, lest hier alles über das ehemalige Traumpaar) hat durchmachen müssen, war nicht immer leicht für die gebürtige Kölnerin. Über die besonders schlimmen Zeiten spricht sie nun in einem Interview mit Bild.de.

Es war eine Liebesgeschichte wie aus dem Bilderbuch: Als Teenager lernen sich Sarah und Pietro am Set von „Deutschland sucht den Superstar“ kennen und lieben. Beide schaffen es ins Finale, das Pietro gewinnt, aber sie machen gemeinsam weiter Musik, heiraten, Dieter Bohlen (67) spendiert die Eheringe, sie bauen ein Haus und bekommen ein Kind. Immer mit dabei-die Fernsehkameras. Sarahs und Pietros Leben wird medienwirksam inszeniert, Privatsphäre hat die junge Familie kaum.

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Sarah und Pietro Lombardi: „Hauptsache Alessio geht es gut!“

Als herauskommt, dass Sarah ihren Mann betrügt, zerbricht die Ehe. Während Pietro in der Öffentlichkeit als naives Opfer dargestellt wird, ist sie die Böse. Die Medien stürzen sich auf sie, in den sozialen Netzwerken bricht ein Shitstorm los, über Monate hinweg bekommt Sarah Morddrohungen. Keine leichte Situation für die junge Frau, die sich neben der Neuorganisierung ihres Privatlebens so viel Hass aussetzen muss.

Sie habe sich ausgeliefert gefühlt, erzählt Sarah jetzt. Aber viel schlimmer als eine Todesdrohung habe sie getroffen, wenn man sie als „Rabenmutter“ beschimpft hat.

Als Mutter bin ich viel verletzlicher als in jeder anderen Rolle. Das andere Zeug schreiben halt x-beliebige Leute, die vielleicht einen schlechten Tag hatten und das Ganze an mir auslassen. Aber letztlich bleiben sie anonym. Persönlich würde mir das sicher keiner sagen.

Sarah Lombardi im Interview mit Bild.de

Für ihren gemeinsamen Sohn Alessio (5) haben sich die Lombardis zusammengerissen- „Hauptsache Alessio geht es gut“ wurde zum viel zitierten Credo. Inzwischen funktioniert nicht nur das Co-Parenting, die beiden sind auch richtig gute Freunde, wie sie immer wieder betonen. Vom Rosenkrieg keine Spur mehr. Sarah ist sogar wieder glücklich vergeben, seit einem gemeinsamen Malediven-Urlaub im Oktober 2020 ist sie mit dem Fußballspieler Julian Büscher (27) verlobt.

DSDS: Sarah Lombardi so erfolgreich wie noch nie

Auch beruflich läuft es sehr gut für die 28-Jährige. Neben der Gesangskarriere ist sie auch wieder vermehrt in TV-Produktionen zu sehen, so saß sie in den Jurys vom „Supertalent“ und „Pretty in Plüsch“, gewann 2019 „Dancing on Ice“ und als Skelett 2020 die dritte Staffel von „The Masked Singer“.

Darüber hinaus zählt sie mit über 1,6 Millionen Followern auf Instagram zu den einflussreichsten Influencerinnen Deutschlands. Damit lässt Sarah ihre Fans wieder vermehrt an ihrem Leben teilnehmen, „aber das sind nur kleine Ausschnitte, die ich selbst bestimme. Und nicht ein Kamerateam, das den ganzen Tag bei mir ist und selbst aussucht, was angeblich gut und spannend ist. Ich hab mir früher über vieles keine Gedanken gemacht und war sehr gutgläubig. Ich dachte immer, dass es alle Leute nur gut meinen. Das war aber nicht so.“ Jetzt ist sie viel selbstbestimmter und vor allem: erwachsen geworden.

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