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DSDS-Jurorin will mit Passanten ihren Hit-Song singen und merkt: „Die kennen den gar nicht“

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Ilse DeLange mit einer Kandidatin
Ilse DeLange mit einer Kandidatin © RTL/ Stefan Gregorowius

DSDS-Jurorin Ilse DeLange muss sich geschlagen geben. Ihr Song war deutschen Passanten gänzlich unbekannt.

Burghausen - Auch Folge 2 der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ kam so manchem Zuschauer etwas holprig vor. Die erste Ausgabe der Casting-Show ohne Dieter Bohlen (67) wurde schon vor der Ausstrahlung im Netz zerrissen. DSDS ohne unseren Pop-Titan? Der zuständige Sender RTL gibt sich jedenfalls beste Mühe, die neuen Jury-Mitglieder beim Publikum beliebt — oder auch erst einmal bekannt — zu machen. Die niederländische Sängerin Ilse DeLange (44), die gemeinsam mit Chef-Juror Florian Silbereisen (40) und Musikproduzent Toby Gad (53) das Gesangtalent der Kandidaten bewertet, legte dieses Mal einen peinlichen Auftritt hin.

Mit „Calm After the Storm“, ihrer einzigen Single-Charts-Platzierung in Deutschland, belegte DeLange 2014 hinter Conchita Wurst (33) den zweiten Platz beim „Eurovision Song Contest“. Trotzdem scheint der Durchschnittsdeutsche das Lied nicht unbedingt zu kennen. Als die Country-Sängerin sich samt ihrer Gitarre vor den Glaspavillon, in dem die Castings stattfinden, begibt und Passanten auffordert, mit ihr ihren größten Hit zu trällern, zeigte sich niemand textsicher. DeLanges Fazit: „Die kennen das gar nicht.“ 

Auch Toby Gad ist nach der Meinung vieler Fans kein neuer Dieter Bohlen

Toby Gad wird derweil auf Social Media für seine Selbstdarstellung kritisiert. Nach fast jedem Kandidaten plauderte er aus dem Nähkästchen und erzählte eine Geschichte, die mit dem Interpreten des gerade präsentierten Songs zu tun hatte. Dass er viele Kontakte ins Showbiz besitzt, ist nach der zweiten Folge DSDS mehr als klar. Mit der Queen of Pop Madonna hat Gad sogar einst Streit angefangen. Doch alles halb so wild: „Sie hat mich danach zweimal zu Geburtstagspartys eingeladen und wollte, dass ich mit ihr auf Tournee gehe.“

Florian Silbereisen, den RTL in einem Einspieler als den „größten Entertainer Deutschlands“ ankündigte, bleibt — wie von ihm erwartet — auch bei den schrägsten Kandidaten noch freundlich. Der totale Bohlen-Gegensatz also. „Lebe deine Träume, aber nicht mit dem Singen“, entließ er eine abgelehnte Kandidatin zurück in die Fußgängerzone. Ob das Format noch in Fahrt kommt?

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