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Die Alm (ProSieben): Urige Kleidung, Bauernbetten, kein Luxus - so lebt es sich in der Promi-Hütte

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Von: Jonas Erbas

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Die Bauernhütte der ProSieben-Sendung „Die Alm“ von außen und innen, daneben die teilnehmenden Promis (Fotomontage)
Von außen pfui, von innen... nunja, ebenfalls bescheiden: Die Bauernhütte der dritten Staffel von „Die Alm“ (ProSieben) bietet keinen Luxus (Fotomontage) © ProSieben/Benjamin Kis

Ab dem 24. Juni 2021 wird‘s ganz schön urig bei ProSieben: Zehn Promis, darunter Schauspielerin Mirja du Mont und TV-Koch Christian Lohse, treten an, um in einer bescheidenen Bauernhütte das „Die Alm“-Comeback zu feiern. Großer Luxus erwartet sie in der 70 Quadratmeter kleinen Behausung allerdings nicht.

Villnöß (Südtirol) - „Was die Konkurrenz bei RTL kann, das können wir schon lang“, dachte man sich 2004 offenbar bei ProSieben - statt in den australischen Dschungel schickte man mehr oder minder bekannte Promis deshalb auf eine abgelegene Berghütte. „Die Alm“ war geboren! Im Gegensatz zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verschwand das Format allerdings schnell wieder von der Bildfläche, gab 2011 jedoch sein Revival. Kommenden Donnerstag (24. Juni 2021) feiert die Sendung erneut ihr Comeback: In der dritten Staffel geht es für zehn Promi-Kandidaten ins südtirolische Villnöß. Luxus ist dort allerdings Fehlanzeige.

Der Cast der ProSieben-Sendung „Die Alm“
Zehn Prominente machen bei „Die Alm“ (ProSieben) eine kleine Zeitreise 100 Jahre zurück - luxuriöse Bauernhütten gab es damals noch nicht © ProSieben/Benjamin Kis

„Die Alm“ (ProSieben): Kein Luxus in der Bauernhütte - dafür 35 Kameras und 20 Mikrofone

Idyllisch ist es in Südtirol zwar definitv, doch Urlaubsstimmung kommt in der titelgebenden Behausung der ProSieben-Sendung „Die Alm“ dennoch wohl eher nicht auf. Der Grund: Die zehn Promi-Kandidaten, darunter „Let‘s Dance“-Siegerin Magdalena Brzeska (43) und DSDS-Nervensäge Katharina Eisenblut (26), müssen auf eine urige, abgelegene Bauernhütte ziehen - und dort leben wie vor 100 Jahren. Einfach wird das nicht, wie erste Aufnahmen der Wohnräume beweisen.

Auf 1680 Metern leben die „Die Alm“-Teilnehmer in einer 70 Quadratmeter kleinen, spärlich eingerichteten Hütte, die all das, was das Promi-Herz begehrt, definitiv nicht bietet: Es gibt keinen Strom, kein fließendes Wasser und die Notdurft muss auf einem Plumpsklo verrichtet werden. Dafür fallen unliebsame Arbeiten an, die - ganz klischeetreu - ein Alm-Öhi namens Sepp beaufsichtigt. In der kargen Wohnstube gibt es augenscheinlich ohnehin keine andere Beschäftigungen. Dort steht nämlich nur das Nötigste: Ein Tisch, ein paar Stühle und eine ungemütliche Bank - natürlich alles aus Holz!

Die Wohnstube der Bauernhütte aus „Die Alm“ (ProSieben)
In der Wohnstube der urigen Bauernhütte aus „Die Alm“ sollen sich die zehn Promis offenbar gar nicht wohlfühlen: Das helle Holz und das karge Mobiliar machen keinen einladenden Eindruck © ProSieben/Benjamin Kis

Privatsphäre ist aufgrund des begrenzten Wohnraums praktisch nicht vorhanden - auch, weil ProSieben vorab bekanntgab, dass „35 Kameras und 20 Mikrofone (...) rund um die Uhr das Alm-Leben der Promis [dokumentieren]“. Geht man so etwa mit seinen Gästen um? Doch es kommt noch schlimmer! Denn auch von außen sieht „Die Alm“ bestenfalls wie eine eine notdürftige Hütte, die ihre guten Zeiten lange hinter sich hat, aus. Eine geruhsame Unterkunft erwartet die Promis also nicht. Wer bei ProSieben Kühe melken darf, statt bei der Konkurrenz im Dschungelcamp Kakerlaken zu knuspern, muss eben woanders Abstriche machen.

Ein spärlich eingerichtetes Zimmer in der Bauernhütte aus „Die Alm“ (ProSieben)
Wozu dieser ‚Raum‘ genau dient, lässt sich nur erahnen - als Rückzugsort für angeschlagene Promis eignet sich die unaufgeräumte Nische allerdings definitv nicht © ProSieben/Benjamin Kis

„Die Alm“ (ProSieben): Urige Bauerntrachten und kratzige Betten - Luxus? Fehlanzeige!

Geschlafen wird bei „Die Almin kratzigen Strohbetten und auf dem Boden. Wie im Reality-TV üblich, wird es in den Zimmern dabei schön eng. In der Berghütte reiht sich ein Schlafplatz an den nächsten - Streitereien und dicke Luft (im wahrsten Sinne des Wortes!) sind da praktisch vorprogrammiert! Die Betteinteilung dürfte da schnell für den ein oder anderen Konflikt sorgen - wie geschickt von ProSieben!

Die Betten in der Bauernhütte aus „Die Alm“ (ProSieben)
Selbst Deutschlands schäbigste Jugendherberge bietet mehr Luxus als „Die Alm“: Geschlafen wird auf Stroh - wenn überhaupt! © ProSieben/Benjamin Kis

Damit die prominenten „Die Alm“-Teilnehmer sich vollkommen auf das urige Setting einlassen können, müssen sie in der ProSieben-Sendung ihre Alltagskleidung gegen ‚traditionelle‘ Bauerntrachten tauschen. Die sind zwar nicht unbedingt der letzte (und auch nicht der vorletzte) Schrei, dafür aber umso praktischer: Bei der Arbeit auf der Hütte wird man nämlich schnell schmutzig - das merkt bei diesen Outfits dann wahrscheinlich eh niemand!

Die Kleidung in der Bauernhütte aus „Die Alm“ (ProSieben)
Was wie der Kostümfundus der Kelly Family aussieht, sind in Wahrheit die Outfits, welche die Teilnehmer von „Die Alm“ während der ProSieben-Sendung tragen müssen © ProSieben/Benjamin Kis

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