2.000 Euro statt 15.000

Bares für Rares: Kandidat legt sich mit Experten an - Preisunterschied von über 12.000 Euro

Horst Lichter am Set von Bares für Rares
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Kandidat bringt Original Gemälde zu Bares Für Rares - Experten sind sich nicht einig

Bevor man in den heißbegehrten Händlerraum der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ kommt, muss man sich die Expertise eines Antiquitätenexperten anhören. Dabei kommt es in wenigen Fällen zu Meinungsverschiedenheiten, doch es kann durchaus vorkommen.

Köln - Kandidat Bernd König brachte einen wahren Schatz zu Bares für Rares. Ein besonderes Gemälde des österreichischen Künstlers Professor Ernst Fuchs verschlag Horst Lichter (59) und Albert Maier (71) die Sprache. Bernd König leitete eine Ausstellung in einem Warenhaus in Köln und der Künstler hinterließ ihm drei Originalwerke zur Erstellung von Plakaten. Eines dieser Werke brachte der Verkäufer zur ZDF-TV-Show Bares für Rares (Lesen Sie hier: Bares für Rares im ZDF: Horst Lichters Trödelshow lässt Sammlerherzen höher schlagen).

Bares für rares: Das Gemälde ist laut Expertise kein Original

Dem Antiquitätenexperten Albert Maier fiel allerdings schnell auf, dass dieses Werk nicht signiert ist welches sehr untypisch für den österreichischen Künstler sei. Da musste ihm der Verkäufer widersprechen denn laut der Tochter des Künstlers, mit dem sich Bernd König unterhielt, sind viele Werke von Ernst Fuchs nicht signiert. Diese Aussage beeindruckte den Antiquitätenexperten allerdings nicht und blieb seiner Meinung standhaft, dass er das Werk nicht als Original bestätigen konnte. Deshalb schätze der Experte das Gemälde auf 2.000 bis 2.500 Euro anstatt den möglichen 15.000 Euro wäre das Gemälde signiert.

Bessere Stimmung im Händlerraum bei Bares für Rares

Bernd König nahm trotz der niedrigen Expertise die Händlerkarte an und hoffte auf mehr Vertrauen im Händlerraum. Dort war die Stimmung etwas angenehmer, doch auch die Händler suchten vergeblich nach der fehlenden Signatur. Die Gebote starteten bei 500 Euro und zog sich langsam nach oben. Die Händler kauften die Geschichte des Verkäufers ab und zeigten großes Interesse (Lesen Sie hier Bares für Rares: Skandal um Händler Fabian Kahl - seine Eltern sträuben sich gegen Corona-Auflagen).

Nach einigen Geboten der Händler bot Julian Schmitz-Avila letztendlich am meisten und nahm das Gemälde für 2.200 Euro mit nach Hause. Denn auch wenn er deutlich weniger Geld bekam als es in seinen Augen Wert war, mit zurück nach Hause nehmen wollte Bernd König das Bild dann auch nicht. Ob die Geschichte des Verkäufers echt ist und ob es sich um ein originales Werk von Professor Ernst Fuchs handelt, bleibt unklar, doch Bernd König verließ den Händlerraum erhobenen Hauptes.

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