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Waldi bietet dreifachen Schätzwert für eine antike Vase

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Von: Sarah Wolzen

Fotomontage: Horst Lichter vor den im „Bares für Rares“ Händlerraum anwesenden Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Julian Schmitz-Avila, Esther Ollick und Daniel Meyer
Eine antike Prunkdeckelvase sorgt bei „Bares für Rares“ für ein Bietgefecht unter den Händlern (Fotomontage) © ZDF

ZDF: Der Schätzpreis für eine antike Vase wird im Händlerraum schnell erreicht. Und dann schlägt plötzlich Waldi Lehnertz zu.

Pulheim - Als Jürgen Tesch sich mit seiner Vase auf ins Pulheimer Walzwerk macht, ahnt er nicht, was für ein wertvolles Stück er da zu „Bares für Rares“ bringt. Bei dem versilberten Pokal handelt es sich um eine antike Prunkdeckelvase, wie Experte Albert Maier (71) fachmännisch erklärt. Das rare Stück entstammt der berühmten Pariser Manufaktur „Christofle“ und dass das „sensationell“ ist, weiß auch Moderator Horst Lichter (59) sofort einzuschätzen. (Hier gibt es alle Infos zur beliebten Trödelshow.)

Bares für Rares: Vase von „Christofle“ begeistert Experte und Händler

Eingraviert ist auch noch das Wappen der Bankiersfamilie Oppenheim, einer aristokratischen Unternehmerfamilie aus dem gleichnamigen Ort - da staunt Vasenbesitzer Jürgen Tesch nicht schlecht, denn das hat er nicht gewusst. Auch wenn Albert Maier die Qualität des Objektes als „phantastisch“ bezeichnet, gibt es einen kleinen Wermutstropfen: Der Deckel der Prunkdeckelvase, deren Entstehungsjahr Albert auf 1880 bis 1890 datiert, liegt nicht bündig auf! Der Deckel sei ihm leider auf dem Weg zu „Bares für Rares“ runtergefallen, gibt Jürgen Tesch zu. „Das war natürlich extremst dusselig“, tadelt Horst.

Trotzdem wird der Wert der seltenen Vase von Albert mit 400 bis 450 Euro taxiert und liegt damit nur wenig unter der 500-Euro-Schmerzgrenze von Verkäufer Jürgen Tesch. Da fackelt auch Horst nicht lange und zückt die begehrte Händlerkarte. (Lest hier wie ein Verkäufer sein bereits verkauftes Objekt zurückhaben wollte.)

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Bares für Rares: Bietergefecht um die begehrte Antiquität

Im Händlerraum steigt Julian Schmitz-Avila (34) mit 100 Europ ein, doch er ist nicht der einzige Interessent. Auch Susanne Steiger (38), Daniel Meyer (47), Esther Ollick (41) und Walter „Waldi“ Lehnertz (54) wollen das antike Stück erstehen und bieten sich ein wahres Händlergefecht. Schnell ist der Schätzpreis in Höhe von 400 Euro erreicht.

Was dann passiert, gibt es auch bei „Bares für Rares“ selten, wird aber von „80 Euro“-Waldi so erklärt: „Ab und zu muss dann mal die Hierarchie geklärt werden [...] und die kostet die meiste Kohle“, - sprach’s und erhöhte auf 1000 Euro. „Watt hast du grade gesagt?“, kann es Händler Julian nicht fassen. Als wäre das schon nicht genug, erhöht auch Daniel plötzlich sein Gebot. Verkäufer Jürgen Tesch kann sein Glück kaum fassen, dafür aber zusehen wie Waldi und Daniel sich immer weiter überbieten. Am Ende bekommt er für seine Prunkdeckelvase 1200 Euro und somit dreimal so viel wie vom Experten geschätzt. Wer das Geschäft gemacht hat? - „Der Pott geht in die Eifel!“

Noch mehr antike Stücke und Kuriositäten gibt es Mo-Fr um 15.05 Uhr im ZDF, um 19.20 bei ZDF Neo oder jederzeit in der ZDF-Mediathek.

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