Lucki hat aufgehört

Kulthändler Ludwig „Lucki“ Hofmaier hat Bares für Rares heimlich verlassen

Fotomontage: Ludwig Hofmaier bei Bares für Rares
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Lucki geht in „Bares für Rares“-Rente (Fotomontage)
  • Sarah Wolzen
    VonSarah Wolzen
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ZDF: Ludwig Hofmaier hat heimlich bei Bares für Rares aufgehört. Der beliebte Händler hat seine letzte Folge bereits im März letzten Jahres gedreht.

Pulheim - Die Fans von Bares für Rares* müssen jetzt ganz stark sein. Wie jüngst bekannt wurde, hat einer der beliebtesten Händler die ZDF-Trödelshow schon vor längerer Zeit verlassen. Bereits im letzten Jahr hat Ludwig „Lucki“ Hofmaier (79) seinen letzten Auftritt bei Bares für Rares (hier gibt es alle Infos über die Show*) absolviert. Extratipp.com* berichtet.

Händler Ludwig bei Bares für Rares

Bares für Rares: Ludwig Hofmaier hat heimlich aufgehört

Vielen Zuschauern war bereits aufgefallen, dass die TV*-Auftritte des kauzigen Händlers immer seltener wurden und er zuletzt nur noch in Wiederholungen zu sehen war. Dass die letzte neue Folge mit Ludwig jedoch schon im März 2020 gedreht und am 26. Juni letzten Jahres ausgestrahlt wurde, dürfte die meisten dennoch überraschen. Es war ein stiller Abschied. Klammheimlich und ohne großes Tamtam hat sich Lucki in den „Bares für Rares“-Ruhestand begeben. Wie ein ZDF-Sprecher gegenüber stern.de erklärt habe, sei Ludwigs Ausstieg in beidseitigem Einvernehmen vereinbart worden.

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Von „Handstand-Lucki“ zum beliebten „Bares für Rares“-Händler

Seit Beginn der Sendung im Jahr 2013 gehörte Ludwig Hofmaier zu Bares für Rares. Als Händler der ersten Stunde hat der 79-Jährige schon um die ein oder andere Antiquität gefeilscht. Kaum eine Kuriosität, die dem 1,55 m großen Händler nicht untergekommen ist. In seiner letzten Folge konnte er sich noch eine Klavierlampe für 170 Euro sichern. (Rekordpreis für Dachbodenfund - Bild über 30. 000 Euro wert*)

Doch seine TV-Karriere ist nicht Luckis erste. Der ehemalige Turner sorgte 1967 mit einer ungewöhnlichen Aktion für Schlagzeilen. Vom Regensburger Domplatz lief er damals ganz bis nach Rom. An sich schon eine bemerkenswerte Leistung. Doch „Handstand-Lucki“ legte die 1070 km auch noch auf Händen zurück, und gilt seitdem als Weltmeister im Handlaufen. In den 1970ern machte er sich dann als Antiquitätenhändler einen Namen.

Auch wenn Luckis „Bares für Rares“-Karriere nun vorbei ist - wer Glück hat, entdeckt ihn vielleicht mal auf dem einen oder anderen Trödelmarkt.

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