Fragwürdige Aussagen

Bares für Rares: Skandal um Händler Fabian Kahl - seine Eltern sträuben sich gegen Corona-Auflagen

Fabian Kahl gehört zu den beliebtesten Händlern bei „Bares für Rares“. Doch ausgerechnet seine eigenen Eltern sorgen nun für einen handfesten Skandal: Das Paar sträubt sich öffentlich gegen geltende Corona-Auflagen.

Ranis - Bei „Bares für Rares“ hat Fabian Kahl (29) eigentlich stets einen lockeren Spruch auf den Lippen, doch nun verschlägt es vermutlich sogar dem gewitzten Händler die Sprache: Seine Eltern, denen seit 2000 das altehrwürdige Schloss Brandenstein im thüringischen Ranis gehört, teilen auf der Website der Burg krude Verschwörungstheorien - und ermutigen ihre Gäste sogar, sich gegen geltende Corona-Auflagen zu wehren! Ein Skandal, den auch der 29-Jährige nicht unkommentiert lassen möchte.

Fabian Kahl (r.) gehört zu den bekanntesten Händlern bei „Bares für Rares“ - seine Eltern sorgten nun für negative Schlagzeilen

Bares für Rares: Eltern von Fabian Kahl teilen Verschwörungstheorien - Website sorgt für Skandal

Die beliebte Trödelshow mit Kult-Moderator Horst Lichter (58) gehört zu den absoluten Quotenhits im deutschen Fernsehen. Kein Wunder: „Bares für Rares“ ist nicht nur immer wieder unfassbar spannend und äußerst lehrreich, sondern trumpft immer wieder mit urigem Charme und viel Wortwitz auf. Händler Fabian Kahl ist derzeit jedoch wohl gar nicht zum Lachen zumute: Seine Eltern, seit 2000 Eigentümer von Schloss Brandenstein, outeten sich nun als handfeste Verschwörungstheoretiker. Auf der Website der Burg finden sich teils haarsträubende Behauptungen, die ganz klar einem gefährlichen, extrem fragwürdigen Milieu zuzuordnen sind.

So wird die COVID-19-Pandemie, die laut übereinstimmenden Angaben internationaler Medien weit über eine Million Menschen das Leben gekostet hat, von den Eltern des „Bares für Rares“-Händlers lediglich als „Grippe“ abgestempelt - ein geradezu klischeebehaftetes Exempel gängiger Aussagen von Verschwörungstheoretikern.

In einem recht wirren Text, der - wie könnte es anders sein - sich auch direkt gegen einen potenziellen Impfstoff ausspricht, ist zudem von einem „Lockdown für alle Narren“ die Rede - eine klare Provokation gegen diejenigen, die sich derzeit verantwortungsbewusst und solidarisch verhalten. Ihre Gäste fordert Familie Kahl auf, die „anmaßende[n] Corona-Auflagen“ frei auszulegen, also etwa Maskenpflicht oder Abstandsregeln unter Umständen gekonnt zu ignorieren.

Mit zweifelhaften Aussagen zu den geltenden Corona-Auflagen sorgen die Eltern von „Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl für einen handfesten Skandal

Bares für Rares: Händler Fabian Kahl äußert sich zu skandalösen Aussagen seiner Eltern

Gegenüber Bild.de erklärte „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl: „Ich habe sowohl mit der Website von Schloss Brandenstein als auch mit der politischen oder anderweitigen Einstellung meiner Eltern nichts gemein.“ Dass sein Bild auf der Website ausgerechnet über diesem Sammelsurium aus bizarren Behauptungen und gefährlichen Halbwahrheiten prangt, scheint den 29-Jährigen jedoch nur bedingt zu stören, denn entfernen möchte er dieses nicht: „Das ist geschäftsrelevanter Content. Meine Bekanntheit trägt ihren Teil dazu bei, dass dieses Gebäude wieder im neuen Glanz erstrahlt.“ Bleibt zu hoffen, dass das thüringische Ranis von hohen Fallzahlen verschont bleibt - die Schuldigen wären schnell gefunden.

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Rubriklistenbild: © Swen Pförtner/Henning Kaiser/Martin Schutt/dpa/picture alliance

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