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„Was ist mit uns?“: Sarah Conner platzt wegen Corona-Ungerechtigkeiten der Kragen

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Von: Claire Weiss

Fotomontage: Sarah Connor mit Mikrophon auf einer Bühne, daneben ein Screenshot ihrer Insta-Story
Sarah Connor will im September einige Konzerte geben - ob sie stattfinden können, ist wegen Corona noch unklar (Fotomontage). © Instagram/Sarah Connor & Imago

Dank sinkender Inzidenzwerte sind bundesweit immer mehr Lockerungen möglich. Doch die Kultur-Branche hat es noch immer schwer. Sarah Connor hat nun endgültig genug.

Sarah Connor (41) möchte endlich wieder auf der Bühne stehen und Konzerte geben. In einem emotionalen Statement prangert sie die aktuellen Umstände an. Was sie besonders aufregt: Fußballspiele mit tausenden Zuschauenden sind mittlerweile längst wieder möglich. Ihre geplanten Konzerte für September stehen jedoch immer noch auf der Kippe.

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Sarah Connor will im September Konzerte geben

„Wir kämpfen seit Wochen darum, im September diese Shows durchführen zu können“, schreibt Sarah Connor auf Instagram, „Wir setzen alles daran, dass wir bis Mitte der kommenden Woche eine konkrete Aussage machen können, ob die Shows genehmigungsfähig sind.“ Das Problem sei jedoch, dass die Corona-Regeln immer nur für wenige Wochen gelten. Für den September liegen noch keine Verordnungen vor - deshalb ist für die Sängerin sowie ihre Fans aktuell noch Geduld angesagt. Trotz umfassendem Hygienekonzept können die Veranstalter derzeit noch keine klaren Aussagen treffen.

Die Sängerin regt sich über Ungerechtigkeiten auf

„Es ist schwer mit anzusehen, dass alle Welt in den Urlaub fährt, Restaurants wieder geöffnet sind. Fußballspiele mit zehntausenden Zuschauern stattfinden und wir sind immer noch stillgelegt“, lautet das Statement weiter. Die Sängerin freut sich über das Stück Normalität, doch sie fragt sich auch: „was ist mit uns??? Hat man uns vergessen???“ Mit „uns“ meint Sarah Connor die gesamte Kultur-Branche. Sie fühlt sich vernachlässigt: „Langsam verliere ich die Geduld. Das ist einfach NICHT GERECHT.“ Fallen die Konzerte in Leipzig, Berlin, Rostock nun aus? 24Hamburg berichtet.

Die 41-Jährige ist nicht die Einzige, die auf die Barrikaden geht. Andere Künstler treiben es noch einen Schritt weiter. So brach Helge Schneider (65) ein Strandkorb-Konzert in Augsburg nach vierzig Minuten ab, da ihn die Bewirtung störte. Aufgrund des Hygiene-Konzepts gab es keine Bar, Besucher wurden direkt an ihren Plätzen bedient.

Und auch Nena (61) gehen die Corona-Regelungen gehörig gegen den Strich. Bei einem Konzert in Berlin vergangene Woche forderte die Sängerin ihre Fans dazu auf, ihre Plätze zu verlassen und sich vor der Bühne zu versammeln. Als der Veranstalter ihr deshalb mit Konzertabbruch drohte, wütete sie: „Schaltet den Strom aus oder holt mich mit der Polizei hier runter ... Ich hab die Schnauze voll!“

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