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„Ungefragt rumgegendert“: Wayne Carpendale sauer wegen Gender-Sprache

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Von: Claire Weiss

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Screenshot von Waynes Instagram-Post/ Wayne Carpendale schaut ernst und zeigt mit dem Finger
Wayne Carpendale ist sauer: Gegen seinen Willen wird in seinen Zitaten gegendert. © Instagram/Wayne Carpendale & Imago

Obwohl er selbst keine genderneutrale Sprache verwendet, wird Wayne Carpendale bei einem Interview so zitiert. Der Schauspieler ist sauer.

Gendern mit Sternchen, Doppelpunkt, Unterstrich oder doch lieber gar nicht? Darum streitet sich aktuell scheinbar ganz Deutschland. Während die einen darin einen wichtigen Fortschritt sehen, ist die genderneutrale Sprache für andere unnötig kompliziert und überflüssig. Didi Hallervorden sieht darin sogar eine Vergewaltigung der deutschen Sprache. Und auch Wayne Carpendale (44) hat so seine Probleme mit der Gender-Sprache. Das macht er in einem Statement auf Instagram deutlich.

„Man kann zum Gendern stehen, wie man will. Ich setze mich nicht groß dagegen ein, aber ich sehe es aus verschiedenen Gründen kritisch…diese Gründe sind hier aber nicht von Bedeutung“, beginnt der Sohn von Howard Carpendale (75). Denn in seinem Statement soll es nicht um das Gendern an sich gehen. Sondern darum, dass ihm diese Sprache ohne sein Einverständnis von Redaktionen aufgezwängt wird. Extratipp.com von IPPEN.MEDIA berichtet.

Wayne Carpendale selbst nutzt nämlich weder Doppelpunkt noch Sternchen, um gendergerecht zu schreiben. Und beim Sprechen macht der Schauspieler erst recht keinen Unterschied. „Meine bewusste und freie Entscheidung“, stellt der 44-Jährige klar. Der ehemalige „Unter Uns“-Star ist genervt: „Und wenn ich mich entscheide, nicht zu gendern, dann möchte ich auch nicht, dass man das FÜR mich tut!“ Mehrfach sei ihm nun aber aufgefallen, dass in seinen Interviews und Zitaten „ungefragt rumgegendert“ wurde.

Ein Beispiel hat der Mann von Anne-Marie Carpendale auch gleich parat. Er postet einen Auszug eines kürzlich veröffentlichten Interviews mit ihm. Fast der gesamte Text ist verschwommen dargestellt. Nur Begriffe wie „Kolleg:innen“, „Pfleger:innen“ und „Patient:innen“ sind hervorgehoben. Worte, die der Moderator so nicht benutzt hat. Dies sei von der Redaktion so angepasst worden, um der Firmen-Philosophie zu entsprechen.

„Policy hat aber nichts mit meinen Zitaten zu tun, die ausschließlich MICH repräsentieren und nicht etwa Verlage oder Unternehmen“, so Wayne Carpendale, „So wird meine Sprache genutzt, um eine Sache zu unterstützen, für die ich mich (noch) nicht entschieden habe.“

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