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Tierquälerei? Haustier-Tattoos in Mexiko immer beliebter

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Von: Sarah Wolzen

Fotomontage: Ein tätowierter Hund und eine tätowierte Katze
Immer mehr Menschen lassen ihre Haustiere tättowieren oder piercen © RTL

Ein Gecko mit Piercing oder ein Mops mit Tribaltattoo? Klingt bescheuert - ist es auch und dennoch in Mexiko ein riesengroßer Trend.

Mexiko - In Mexiko zeichnet sich gerade ein Trend ab, der nicht nur Tierschützer entsetzt. Immer mehr Menschen lassen ihre Haustiere tätowieren oder piercen. Reptilien mit Piercings oder kahlgeschorene Hunde mit Ganzkörpertattoos. Der Wahnsinn kennt keine Grenzen. Für diesen absurden Trend müssen die Tiere besonders leiden - denn meist werden sie im Vorfeld nicht einmal betäubt.

Mexiko plant neues Gesetz, das unnötigen Körperkult bei Tieren verbietet

Doch damit soll jetzt Schluss sein! In Mexiko wird deshalb ein neuer Gesetzesentwurf debattiert. Demnach sollen Menschen künftig bestraft werden, wenn sie ihre Haustiere aus „ästhetischen Gründen“ tätowieren oder in irgendeiner anderen Form körperlich verändern. Bei Verstoß sollen Geldstrafen in Höhe von umgerechnet 560 - 1100 Euro fällig werden.

Ausgenommen von dieser Regelung sind jedoch weiterhin kennzeichnende Veränderungen, die zur Registrierung oder Überwachung der Tiere dienen. Diese dürfen allerdings nur unter tierärztlicher Aufsicht vorgenommen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass das entsprechende Gesetz schnell in Kraft tritt.

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