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Thomas Gottschalk schlägt ARD & ZDF Fusion vor - „Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt“

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Von: Stella Rüggeberg

Fotomontage: Thomas Gottschalk mit ZDF und ARD Mikrofon
Thomas Gottschalk schlägt ARD und ZDF Fusion vor (Fotomontage) © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Kalaene & picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Thomas Gottschalk schlägt eine Fusion der öffentlich-rechtlichen Sender vor und sorgt mit seinem Vorschlag für eine heftige Diskussion im Netz.

Köln - Thomas Gottschalk (71)* haut bekanntlich mal den ein oder anderen Spruch raus. Sei es gegen Dieter Bohlen (67)* oder Florian Silbereisen (39)*. Doch jetzt äußert sich der ehemalige „Wetten, dass...?“-Moderator zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk und macht einen konkreten Vorschlag. Extratipp* berichtet.

In einer Zeit mit verschiedenen Streaming-Diensten und Film-Anbietern hat es der öffentlich-rechtliche Rundfunk ziemlich schwer. Das bemerkt auch der ehemalige Haribo-Mann. Er teilt dem Nachrichtenportal „The Pioneer“ mit: „Das öffentlich-rechtliche System hat nur in der Fusion eine Chance“. Eine Fusion von ARD und ZDF soll jetzt die Lösung sein, um das System zukunftstauglich zu machen.

Thomas Gottschalk will die öffentlich-rechtlichen Systeme aufrechterhalten

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Thomas Gottschalk ist der Meinung, dass das Interesse der jüngeren Generation an öffentlich-rechtlichen Sendern wie ARD und ZDF durch die veränderte Mediennutzung wegfällt: „Kein Vierzehnjähriger klappt seinen Laptop auf, um nach ARD oder ZDF zu suchen“, so der 71-Jährige.

Der ehemalige „Wetten, dass...?“-Moderator stellt Forderungen an die betroffenen Sender: „Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt: Information und Kultur“. Einschaltquoten sind dem 71-Jährigen dabei völlig egal, denn Kulturfördernde Berichterstattungen können diese Sender am besten und sollen nach Meinung von Thomas Gottschalk auch dabei bleiben. Diese Kritik kommt ausgerechnet von jemandem, der selbst sagt: „Ich bin ein Geschöpf des Systems, dem ich meine Karriere verdanke“. Die Fusion sei einfach ein Vorschlag von Gottschalk die öffentlich-rechtlichen Systeme aufrechtzuerhalten.

Twitter-Nutzer zerreißen Thomas Gottschalk

Das geht natürlich nicht an Twitter-Nutzer:innen vorbei. Fans sind von dieser Kritik sichtlich irritiert: „Herr Gottschalk sollte sich mal fragen, was in einem öffentlich-rechtlichen System ohne Unterhaltungsprogramme aus ihm geworden wäre“, schreibt ein Nutzer auf Twitter. Immerhin hat Thomas Gottschalk den Sendern mit seiner Show „Wetten, dass...?“ einiges zu verdanken. Ein User schreibt: „Lustig, wenn Gottschalk über #ARD und #ZDF sagt: ‚Die sollen das liefern, wofür man sie bezahlt: Information und Kultur‘. Das ist der Mann, der dank „Wetten, dass?“ (weder Information noch Kultur) zum Millionär wurde“. Darauf kommentiert ein anderer Nutzer: „Er kennt sich offenbar mit dem Programmauftrag nicht aus. Auch seine Unterhaltung gehört neben anderen Dingen dazu“.

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