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„Richtig wütend“: Ruth Moschner schreibt nach sexueller Belästigung offenen Brief

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Zwei Screenshots von Ruth Moschner & ein Screenshot von Kommentaren anderer Promi-Frauen
Ruth Moschner liest ihren offenen Brief auf Instagram vor © Instagram/Ruth Moschner

Sie feuert zurück: Ruth Moschner schreibt einen offenen Brief, um sich gegen sexuelle Belästigung zu wehren. Der Star beklagt die fehlenden Bemühungen der Staatsanwaltschaft.

München – Ruth Moschner (45) ist eine der erfolgreichsten TV-Moderatorinnen, Schauspielerinnen und Autorinnen Deutschlands und unter anderem durch ihre Auftritte in den TV-Formaten „Das perfekte Promi-Dinner“ und „The Masked Singer“ bekannt. Die Prominente wurde in letzter Zeit online immer wieder mit gemeinen und belästigenden Nachrichten konfrontiert, die vor allem voll mit Bodyshaming und Hass sind. Diese fiesen Online-Nachrichten, in denen sie auch sexuell belästigt wurde, lässt sie sich nicht länger gefallen! Das Mitglied des „The Masked Singer“-Rateteams hat deshalb nun einen offenen Brief an die Justiz und Bundesregierung geschrieben.

Den von ihr verfassten Brief las sie in einem vierminütigen Clip vor, der auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht wurde. Dabei gab sie zunächst einige der hasserfüllten Nachrichten wieder, die sie auf ihrem Social-Media-Kanal täglich erhält. All die schrecklichen Kommentare hat sie angezeigt, jedoch ohne Erfolg. Vor allem die Staatsanwaltschaft habe sich in Hinblick auf ihre Anzeigen keinerlei Mühe gegeben und die Ermittlung sei schließlich einfach eingestellt worden. Die Münchnerin verkündete: „Richtig wütend hat mich die Akteneinsicht gemacht. Denn die Staatsanwaltschaft hat sich keine Mühe gegeben.”

Ruth Moschner fordert Strafverfolgung von Netzkriminalität

Die Moderatorin rief die Strafjustiz deshalb dazu auf, das Internet nicht als einen rechtsfreien Raum zu betrachten und erklärte: „Bitte lassen Sie es nicht zu, [...] dass mir als Bürgerin kein Schutz gegen Netzkriminalität geboten wird.“ Sie fügte hinzu, dass die Strafverfolgung von Online-Belästigung in Deutschland aktuell absolut enttäuschend sei und erklärte: „Ich [musste] leider selbst erfahren [...], dass die derzeitige Strafverfolgung von Netzkriminalität ein Armutszeugnis für dieses Land ist.“ Es bleibt also zu hoffen, dass ihre Forderung auf Schutz vor Kriminalität im Internet nach ihrem offenen Brief endlich ernst genommen wird.

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