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Prinz Harry ehrlich wie nie - er fühlte sich als Royal „wie im Zoo“

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Von: Claire Weiss

Prinz Harry blickt traurig nach unten
Harry gibt zu, dass er bereits in seinen 20ern darüber nachdachte, das Königshaus zu verlassen. © IMAGO / i Images

Im letzten Jahr zogen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan von ihren Royalen Pflichten zurück und starteten ein neues Leben in Kalifornien. Eine Maßnahme, die schnell als „Megxit“ bekannt wurde. Denn auf die Öffentlichkeit wirkte es, als sei Herzogin Meghan die treibende Kraft dahinter. Doch nun gibt Prinz Harry zu, dass er schon lange darüber nachdachte, als ‚Senior‘ Mitglied der königlichen Familie zurückzutreten.

In der aktuellen Folge von Dax Shepards „Armchair Expert“-Podcast erzählt Prinz Harry (36), das Leben als Mitglied der königlichen Familie sei „eine Mischung aus ‚The Truman Show‘ und dem Leben in einem Zoo“. Bei der ‚Truman Show‘ handelt es sich um einen Film von 1998, bei dem ein Mann realisiert, dass sein ganzes Leben eine Reality-Show ist.

Schon mit Anfang 20 dachte er darüber nach, die königliche Familie endgültig zu verlassen. Denn immer wieder wurde ihm gesagt, er solle seine Probleme einfach ertragen und weitermachen.

„Ich will diesen Job nicht, ich will nicht hier sein. Ich will das nicht machen. Schau, was es meiner Mutter angetan hat“ - so dachte der junge Prinz früher. „Wie soll ich jemals sesshaft werden und eine Frau und Familie haben, wenn ich weiß, dass es wieder passieren wird?“, fragte er sich damals. Prinz Harry war frustriert über die Medien, fühlte sich hilflos.

Erst als seine heutige Frau Meghan Markle (39) ihn ermutigte sich therapeutische Hilfe zu suchen, schaffte es Prinz Harry seine lang gehegten Gefühle anzusprechen. „Sie hat es gesehen. Sie hat es sofort gesehen. Sie konnte sehen, dass ich verletzt war und dass einige Dinge, die außerhalb meiner Kontrolle lagen, mich wirklich wütend machten. Es brachte mein Blut zum Kochen“, gesteht der Enkel von Queen Elizabeth II (95). Doch auf Meghans Anraten begann Prinz Harry eine Therapie: „Plötzlich war es, als ob die Blase geplatzt wäre“.

Dann habe er „den Kopf aus dem Sand gezogen“, nicht länger darauf gewartet, dass sich etwas ändert und seöbst für Veränderung gesorgt. Dabei habe er sich vor allem gefragt, wie er es schaffen könnte, seine Mutter stolz zu machen. Heute wohnen Meghan und Harry mit ihrem zweijährigen Sohn Archie in Santa Barbara. Im Februar verkündeten sie außerdem, dass sie ein weiteres Baby - eine Tochter - erwarten.

„Wenn ich jetzt hier wohne, kann ich tatsächlich meinen Kopf heben und fühle mich anders. Meine Schultern sind gesunken, die von Meghan auch. Man kann herumlaufen und fühlt sich ein bisschen freier. Ich kann Archie auf dem Rücken meines Fahrrads mitnehmen... Dazu hatte ich nie die Gelegenheit“, gesteht Prinz Harry.

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