„Vom Junkie zum YouTuber“

MontanaBlack: Alle Informationen über den Twitch-Streamer, seine Vergangenheit und Community

Schon lange ist es keine Seltenheit mehr, durch das Internet zu Bekanntheit zu kommen. Doch nur wenige werden dabei so erfolgreich wie MontanaBlack. Was der YouTube-Star vor seiner Zeit als Streamer machte und wie er so bekannt wurde, erfahren Sie hier.

  • MontanaBlack (32) ist ein deutscher Twitch-Streamer und YouTuber
  • Der 32-Jährige ist einer der ganz Großen in der Branche
  • Hier finden Sie alle Informationen zu MontanaBlack

Buxtehude - Es gibt wohl kaum einen deutschen Jugendlichen, der MontanaBlack (32) nicht kennt. Der YouTube- und Twitch-Star hat sich in den letzten Jahren in der Szene etabliert und ist heute einer der erfolgreichsten Streamer im deutschssprachigen Raum. Selbst diejenigen, die nicht MontanaBlacks größte Fans sind, können nicht umhin, den rasanten Wachstum seiner Kanäle und Community zu bewundern. Doch worin liegt die Faszination für den YouTube-Star und was hat der 32-Jährige vor seiner Zeit als Streamer gemacht? Alle Informationen zu MontanaBlack finden Sie hier.

MontanaBlack ist der erfolgreichste Twitch-Streamer im deutschssprachigen Raum

MontanaBlack: Das ist der deutschlandweit erfolgreichste Twitch-Streamer

MontanaBlack wurde am 02. März 1988 als Marcel Thomas Andreas Eris in Buxtehude geboren. Nach der Schule absolvierte der spätere YouTube-Star eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und startete 2009 seinen ersten YouTube-Kanal, welcher zu Beginn hauptsächlich aus einfachen Montagen oder Gameplays bestand. Seine Lieblingsspiele waren dabei vor allem „Call of Duty“, „FIFA“, „Mario Kart“, „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ und „Apex Legends“.

NameMarcel Thomas Andreas Eris
Geboren2. März 1988 (Alter 32 Jahre), Buxtehude
NetzwerkContentView GmbH
Abonnentenüber 2.600.000 (MontanaBlack); über 2.200.000 (SpontanaBlack)
Gründung5. August 2009 (MontanaBlack); 5. Oktober 2013 (SpontanaBlack)
BücherMontana Black - Vom Junkie zum YouTuber

Seinen Hype hat MontanaBlack jedoch vor allem dem zuvor verhassten Spiel „Fortnite" zu verdanken. Zu der Zeit, als das Spiel populär wurde, lud der Streamer mehrere Videos hoch, die viral gingen. Auf Twitch machte er sich unter anderem durch das Spielen illegaler Glücksspiele einen Namen und unterhielt dabei meist bis zu 10.000 Zuschauer.

Auf YouTube vereint MontanaBlack mittlerweile um die 2,6 Millionen Follower, auf der Streaming-Plattform Twitch ganze 2,8 Millionen. Laut dem Online-Magazin VermögenCheck soll sich das geschätzte Vermögen des YouTube-Stars aktuell auf rund 600.000 Euro belaufen.

MontanaBlack: Er hat nicht nur einen YouTube-Kanal

Neben seinem Haupt-YouTube-Kanal „MontanaBlack“ und dem Twitch-Kanal „MontanaBlack88“ hat Marcel Eris noch eine weitere Plattform, welche den Namen „SpontanaBlack“ trägt und 2,2 Abonnenten hat. Auf diesem zweiten YouTube-Kanal lädt der 32-Jährige seit 2013 regelmäßig Gaming-Videos hoch. Zudem gibt es dort unzählige Zusammenschnitte („Best Ofs“) von den besten Momenten seiner Videos zu sehen - Dies wäre mittlerweile jedoch garnicht mehr nötig. Denn inzwischen gibt es sogar ganze Kanäle, welche sich nur mit Zusammenschnitten seines Zweitkanals und seiner Livestreams beschäftigen.

Montana Black: Seine Drogenabhängigkeit und Bestseller-Biografie

Während in der Anfangszeit seiner YouTube-Karriere auptsächlich das Gaming überwiegte, ließ MontanaBlack die Zuschauer im Laufe der Zeit auch immer mehr an seinem früheren Leben teilhaben. Dabei erzählte der Streamer, welcher bei Fans vor allem als „Monte“ bekannt ist, auch von seiner früheren Drogenabhängigkeit und deren Folgen. Laut eigenen Aussagen wurde er aufgrund seiner Sucht von seinen Großeltern rausgeschmissen und lebte eine Zeit lang bei Freunden auf der Couch, war später sogar kurzzeitig obdachlos.

Daraufhin entschied sich Marcel Eris für eine Drogentherapie und ging zur Entgiftung, nahm danach allerdings noch verstärkt Alkohol zu sich. Mittlerweile konsumiert 32-Jährige jedoch weder illegale Drogen, noch trinkt er Alkohol. Seine YouTube-Präsenz nutzt der Streamer aktuell vor allem dazu, auf die Gefahren des Drogenkonsums aufmerksam zu machen. Auch in seiner Biografie „MontanaBlack - Vom Junkie zum YouTuber“ wird dieser Aspekt seiner Vergangenheit thematisiert - und findet viel Anklang bei seiner Community. Nicht umsonst lag das Buch mehrere Wochen auf Platz eins der Bestseller-Listen in der Kategorie Sachbuch.

MontanaBlack: Kritik an dem Youtube-Star

Neben seiner Offenheit ist MontanaBlack in der YouTube-Szene vor allem auch für seine schonungslos ehrliche Art bekannt. Dafür wird der Twitch-Streamer zwar von seinen Fans gefeiert, von Außenstehenden jedoch scharf kritisiert. So wurde sein Twitch-Account des Öfteren aufgrund von Richtlinienverstößen, wie beispielsweise der Benutzung von Schimpfwörtern oder rassistischen Bemerkungen gesperrt. Zudem geriet Marcel Eris bereits für die Nichtkennzeichnung von Werbung für illegales Glücksspiel in das Fadenkreuz der Polizei, was im Januar 2019 schließlich auch zu einer Hausdurchsuchung sowie hohen Geldstrafe führte.

MontanaBlack: Dafür feiert ihn seine Community

Trotz der Kritik bleiben seine Fans dem aus Buxtehude stammenden Streamer treu und kommentieren fleißig dessen Videos. „Für wen ist Monte auch eine YouTube-Legende?“, „Du hast den Erfolg verdient!“ und „Du bist so eine krasse Motivation“ liest man unter den Beiträgen des 32-Jährigen. Und nicht nur zu mehr Selbstbewusstsein verhilft „Monte“ seinen Zuschauern - Auch die Jugendsprache wurde durch den Twitch-Star deutlich geprägt. Aussagen wie „Ja Moin, man kennt ihn!“, „Bruder, muss los!“, oder „Ehre genommen“ wurden beispielsweise durch MontanaBlack populär.

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com, schreibt über Themen aus den Bereichen TV, Stars, Schlager und die Welt der Musik. Egal ob GNTM, Let’s Dance, Promis unter Palmen, die Lombardis oder Billie Eilish - Helena Zacher kennt und liebt die Welt der Unterhaltung. Mehr Infos zur Redaktion und dem Team von extratipp.com gibt es hier.

Rubriklistenbild: © Philipp Schulze/dpa/picture alliance

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