Der DSDS-Skandalsänger im Profil

Menowin Fröhlich: Alle Informationen zum DSDS-Skandalsänger

Menowin Fröhlich und seine Familie machen mit bei „Echt Familie - Das sind wir!“.
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Menowin Fröhlich mit Frau und Kind

Menowin Fröhlichs Sängerkarriere und Privatleben – sein Leben zwischen Familie, TV, Musikbühne und Schlagzeilen.

  • Menowin Fröhlich ist bis heute als DSDS-Bad Boy bekannt, da er immer wieder Schlagzeilen wegen seiner Konflikte mit dem Gesetz macht.
  • 2005 versucht der Sänger zum ersten Mal sein Glück bei der RTL-Castingshow, musste seine Teilnahme aufgrund seiner fälligen Haftstrafe jedoch vorzeitig beenden. 2009 schaffte er es im zweiten Anlauf bis ins Finale.
  • Privat ist Menowin glücklich mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Senay verheiratet und hat fünf Kinder.

Menowin Fröhlich wurde am 4. September 1987 in München geboren. Mit erstem Namen heißt der Sänger eigentlich Hasso, Menowin ist sein zweiter Vorname, den er in Anlehnung an den Geigenvirtuosen Yehudi Menuhin erhielt. Er stammt aus einer Sinti-Familie, wuchs jedoch in einem zerrütteten Elternhaus auf, was ihn tief prägte. Gemeinsam mit Freunden gründete er Ende der 90er-Jahre die Band V9. Die Gruppe setzte sich in einem Talentwettbewerb durch, woraufhin sie professionelle Plattenaufnahmen machte konnte. Im Jahr 2005 bewarb sich der Sänger erstmals bei der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar und konnte die Jury bestehend aus Dieter Bohlen, Sylvia Kollek und Heinz Henn von seinem musikalischen Talent überzeugen. „Der liebe Gott hatte einen guten Tag, als er dir Stimme und Talent gegeben hat“, lobte ihn der sonst so knallharte Dieter Bohlen. Menowins Konflikte mit dem Gesetz erwiesen sich jedoch damals bis heute als großes Hindernis für seinen Traum von der Musik, weshalb er schnell als Bad Boy der deutschen TV- und Musiklandschaft galt.

Menowins Fröhlich: Von der DSDS-Bühne ins Gefängnis

Als es Menowin Fröhlich 2005 bis unter die letzten 20 Kandidaten bei DSDS schaffte, holte ihn plötzlich seine Vergangenheit wieder ein. Nachdem er schon als Favorit galt und sich zum Liebling von Dieter Bohlen und Co etabliert hatte, musste er die Konsequenzen seiner vergangenen Handlungen tragen. Auf seiner Deliktliste standen unter anderem Scheckbetrug und Körperverletzung. Daraufhin musste Menowin eine zweijährige Haftstrafe ohne Bewährung verbüßen. Der Superstar-Titel der dritten Staffel ging stattdessen an Tobias Regner. Später erklärte Menowin, dass ihn die Zeit im Gefängnis „zu einem besseren Menschen“ gemacht habe. Dort schloss er außerdem eine Malerlehre ab und lernte, Gitarre zu spielen.

Menowin Fröhlichs zweiter Anlauf bei DSDS

Im Sommer 2009 wagte der Musiker einen neuen Anlauf bei der Castingshow. Dieses Mal musste er neben Dieter Bohlen außerdem Volker Neumüller und Nina Eichinger überzeugen. In den Mottoshows überzeugte er unter anderem mit Interpretationen von ‚What Is Love‘ von Haddaway sowie ‚Billie Jean‘ von Michael Jackson. Aufgrund Menowins Vergangenheit stand er während der Sendung im medialen Zentrum der Aufmerksamkeit und neben seiner Haftstrafe waren auch persönliche wie familiäre Probleme ein in der Presse diskutiertes Thema. Letztendlich setzte er sich gegen seine Konkurrenten bis ins Finale durch, wo er gegen Mehrzad Marashi antrat. Obwohl der Sänger bei jeder Mottoshow als Sieger aus dem Rennen hervorgegangen war und letztendlich als Favorit auf den Titel galt, musste er sich im Finale seinem Rivalen geschlagen geben. Mehrzad gewann mit 56,04 Prozent aller Anrufstimmen. Das spannende Duell zog auch die Zuschauer in den Bann und mauserte sich zur erfolgreichsten DSDS-Folge seit dem Finale der ersten Staffel. In der Bild-Zeitung war davor ein Artikel erschienen, in dem davor gewarnt wurde, Menowin zum Superstar zu erküren.

Die Musikkarriere von Menowin Fröhlich

Obwohl Menowin Fröhlich im DSDS-Finale den Sieg knapp verpasst hatte, nahm Juror Volker Neumüller auch den Zweitplatzierten unter seine Fittiche und übernahm das Management für ihn. Auch der Wiener Bauunternehmer Richard Lugner nahm Menowin unter Vertrag, was ihm Auftritte in Deutschland, Österreich und Mallorca verschaffte. Laut Berichten soll seine Gage auf zwischen 11.000 und 20.000 Euro pro Performance festgelegt worden sein. Doch die Konzerte auf der spanischen Urlauberinsel entwickelten sich zum Fiasko. Menowin wurde von den Zuschauern ausgebuht und statt den geplanten 20 Wochen Ballermann war nach zwei Wochen Schluss. Der Deal mit Lugner platzte wenig später. Der österreichische Unternehmer warf dem Sänger vor, kurzfristig Auftritte abgesagt zu haben und die Fans enttäuscht zurückgelassen zu haben.

Im April 2011 kam mit ‚If You Stayed‘ Menowins erste offizielle Single auf den Markt, die auf Platz 21 der deutschen Charts landete. Im gleichen Jahr erschien seine zweite Single ‚Waiting for Christmas‘, die es bis auf Platz 27 schaffte. Am 15. Juni 2012 brachte er mit ‚Round ‚n‘ Round‘ die Vorab-Single zu seinem ersten Album ‚White Chocolate‘ heraus, das am 29. Juni folgte. Während die Single lediglich auf Platz 60 landete, stieg die Platte auf Platz 11 der Charts ein, konnte sich dort jedoch nicht lange halten. Schon in der zweiten Woche fiel das Album zurück auf Platz 76. Seine zweite Album-Single ‚Bad‘ verfehlte eine Chartplatzierung.

2011 erschien mit ‚Ich musste verlieren, um zu gewinnen außerdem eine Biografie über den DSDS-Finalisten. In dem vom Verlag E. Driediger herausgebrachten Buch sprach Menowin unter anderem über seine zerrüttete Kindheit, Fehltritte als Teenager, seine Haftstrafe und seine Zeit bei der Castingshow.

In den darauffolgenden Jahren veröffentlichte der Sänger die Singles ‚One Step Closer‘ (2015), ‚Du bist meine No.1‘ (2019), ‚Immer Nur Du‘ (2020) und ‚Frei‘ (2020), die keine Chartplatzierung erreichen konnten. 

Menowin Fröhlich und die Sache mit dem Gesetz

Menowin Fröhlich ist wohl mindestens ebenso bekannt für seine Skandale wie für seine DSDS- und Sängerkarriere. Traurigerweise ist sein Leben von vielen Rückschlägen geprägt. Nachdem er nach einem Freigang während seines ersten Haftaufenthalts nicht zurückgekehrt war, hatte er weitere 313 Tage im Gefängnis zu verbüßen. Da er die Strafe erst nicht fristgerecht freiwillig antreten wollte, wurde Menowin im Februar 2011 festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Im Mai 2011 folgte eine Bewährungsstrafe, nachdem er wegen Körperverletzung auffällig geworden war. Im Dezember 2011 war der Sänger schließlich wieder auf freiem Fuß. Seinem Antrag auf vorzeitige Entlassung war davor nicht stattgegeben worden.

2016 ging es weiter bergab: Der Sänger wurde dabei erwischt, wie er unter dem Einfluss von Kokain und ohne Führerschein auf der A5 zwischen Darmstadt und Heidelberg unterwegs war. Weiteren Verkehrsteilnehmern sei aufgefallen, dass das Auto Schlangenlinien fuhr. Bei einem anschließenden Drogentest kam heraus, dass Menowin gekokst hatte. Als der Sänger bei der ersten angesetzten Verhandlung am 13. Februar unentschuldigt fehlte, wurde er zwei Tage später verhaftet und zum Prozess vorgeführt. Bei der Verhandlung gab sich Menowin reumütig und räumte ein, ein Kokain-Problem zu haben. Gegen sein vorheriges Gefängnisurteil – ein Jahr Haft ohne Bewährung – legte der Star Berufung ein und endete daraufhin in einer Entzugsklinik in der Nähe von Hannover.

Im Juni 2019 wurde Menowin dann erneut polizeiauffällig, als er ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss Auto fuhr und dabei einen Unfall verursachte. Ein Alkoholtest ergab, dass er 1,13 Promille im Blut hatte. Der Künstler wurde für sein fahrlässiges Verhalten zu einer Therapie und einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Sollte sich der gebürtige Münchner jedoch bis Ende September 2021 nicht an seine Bewährungsauflagen halten, muss er mit einer Freiheitsstrafe hinter Gittern rechnen.

Promi Big Brother und andere Reality-Shows

Im August 2015 war Menowin Fröhlich Kandidat der dritten Staffel der Reality-Sendung Promi Big Brother. Genau wie bei DSDS erreichte er schließlich das Finale, musste sich dort jedoch Ex-Nationalspieler David Odonkor geschlagen geben und sich mit einem zweiten Platz begnügen. Im April 2016 folgte eine Teilnahme bei der großen ProSieben Völkerball Meisterschaft, bei der er im Team Hardcore mitspielte. 2019 zog Menowin zusammen mit seiner Lebensgefährtin Senay in das Sommerhaus der Stars ein. Am Ende der vierten Folge verkündete das Paar, die Reality-Show freiwillig zu verlassen, da Senay genug von der Extremsituation habe und Menowin seine Kinder vermisse. Anschließend ging der Künstler vor seiner Partnerin auf die Knie und hielt um ihre Hand an, woraufhin sich das Paar live vor der Kamera verlobte.

Damit war Menowins Reality-Karriere jedoch noch nicht vorbei. Am 9. März 2020 zog er ins Big Brother-Haus ein. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie entschied sich der DSDS-Finalist jedoch dazu, nach 14 Tagen freiwillig auszusteigen, um während dieser belastenden Zeiten bei seiner Familie sein zu können.

Menowin Fröhlich privat

Menowin Fröhlich ist seit 2011 mit seiner Lebensgefährtin Senay liiert, allerdings war das Paar zwischendurch getrennt. Am 9. September 2019 gaben sie sich das Jawort, nachdem der Sänger Senay im ‚Sommerhaus der Stars‘ einen Antrag gemacht hatte. Menowin hat fünf Kinder, wobei drei aus einer früheren Beziehung stammen. Im Oktober 2018 kam sein jüngstes Kind mit dem Namen Djivess-Josue zur Welt. Im Oktober 2017 mussten Menowin und Senay einen großen Schicksalsschlag verkraften, nachdem die Türkin eine Fehlgeburt erlitten hatte. Die Tragödie bezeichnete der Musiker als „schlimmsten Moment seines Lebens“. Die Totgeburt und Menowins Drogenprobleme führten dazu, dass sich das Paar für kurze Zeit trennte, bevor es seiner Liebe im Juli 2018 eine neue Chance gab.

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