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Klimakrise? Prinz Harry vergisst Polosachen und wartet offenbar im „laufenden Privatjet“

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinz Harry und Herzogin Meghan werden wegen Privatflügen gerügt. Besonders Harrys Gebaren auf dem Weg zum Charity-Poloturnier musste sich Medienschelte wegen seiner unnötigen Verschwendung gefallen lassen (Fotomontage).
Prinz Harry und Herzogin Meghan werden wegen Privatflügen gerügt. Besonders wegen Harrys Gebaren auf dem Weg zum Charity-Poloturnier gab es eine Medienschelte wegen unnötiger Verschwendung (Fotomontage). © Steve Parsons/dpa & Phil Nobel/dpa

Prinz Harry ist zwar für den guten Zweck unterwegs, aber eine Aktion am Flughafen ist alles andere als umweltfreundlich. Der Herzog von Sussex jettete zur Spendenaktion Sentebale nach Aspen. Da er offenbar sein Poloset vergessen hatte, wartete er im startklaren Jet, bis sie ihm gebracht wurden.

Santa Barbara Airport – Prinz Harry war auf dem Weg zum jährlich abgehaltenen Charity-Poloturnier Sentebale, das diesmal im Aspen Valley Polo Club stattfand, wo er wie im Jahr zuvor auf seinen langjährigen Freund und Mit-Initatior, Polostar Nacho Figueras (45) und dessen Frau Delphina Blaquier (41), treffen wird. Mit dem Stick hoch zu Pferde werden dort Spendengelder erspielt. Eine gute Sache, doch haben Ehefrau Meghan Markle (41) und Harry sich auch ein klimaneutrales Leben vor aller Welt zur Aufgabe gemacht.

Prinz Harrys Motto: Der gute Zweck heiligt die Mittel, auch wenn sie auf Kosten der Umwelt gehen

30 Minuten lang wartete Prinz Harry (37), wie „Dailymail“ berichtet, offenbar an Bord des bereits startbereiten Privatjets, während zwei seiner Mitarbeiter im dicken Range Rover das vergessene Poloset des Prinzen holten und ihm über das Rollfeld nachtrugen. Fotos zeigen den Ex-Royal bei seiner Ankunft am Flughafen im Audi SUV, bevor er an Bord der privaten Bombardier Challenger 600 geht, die dem millionenschweren US-Geschäftsmann Marc Ganzi, einem engen Freund der königlichen Familie und zugleich begeistertem Polospieler gehört. Alleine im Jet, der für zwölf Passagiere ausgelegt ist und die unnötige Warterei in Flugbereitschaft, hinterlassen allerdings keine gute Öko-Bilanz.

Während der Cop26-Klimakonferenz in Glasgow im November letzten Jahres gelobten Prinz Harry und Meghan Markle, dass ihre Archewell-Stiftung bis 2030 auf „Netto-Null“ umstellen werde. In einer Erklärung auf ihrer Website war zu lesen, dass sie „aktiv Entscheidungen getroffen haben, um ihren Kohlenstoff-Fußabdruck auszugleichen“. Sie wollten darauf achten, „was sie essen“ und „wie oft sie es essen“. Dass die Rechnung: Achtsam Essen vs. Privatjet fliegen nicht aufgeht, legt die britische Presse dem Prinzen nun immer wieder in Zahlen vor.

Reisen nach Aspen 2022/2021

Prinz Harrys eineinhalbstündige Reise nach Aspen hätte für die einfache Strecke mehr als sechs Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen und etwas mehr als 12 Tonnen, wenn er den Jet auch für den Rückflug nehmen würde.

Letztes Jahr flog der Herzog von Sussex mit einem anderen Jet des US-Geschäftsmannes Marc Ganzi zum Sentebale ISPS Handa Polo Cup und kehrte mit dem 53 Millionen Dollar teuren Gulfstream-Jet nach Hause zurück.

Folgt Meghan Markle ihrem Ehemann noch nach Aspen?

Sollte die Herzogin von Sussex spontan nachkommen wollen und ebenfalls einen Privatjet nutzen wollen, können sie ihr Projekt als gescheitert betrachten. Doch einem Kommentar Delphinas bei Instagram ist zu entnehmen, dass Meghan bisher nicht vorhat, Harry von der Seitenlinie anzufeuern. Delphina schreibt: „#PoloForGood - M will miss you today“ (Meghan, wir werden dich heute vermissen). Immer wieder treffen die beiden Frauen zur Unterstützung ihrer Jungs bei diversen Freundschaftsspielen zusammen und haben sich scheinbar über Polo und Klimawandel hinaus viel zu sagen.

Das Privatflug-Problem hat Prinz Harry übrigens nicht alleine. Auch sein Bruder Prinz William (40) musste sich Kritik anhören, weil seine Familie mit einem Hubschrauber in die Sommerferien gestartet war, während er wie Prinz Harry den Klimawandel anprangert und selbst Initiator der Klimainitiative „Earhshot Prize“ ist. Nach dem Urlaub der Cambridges flog Ehefrau Kate Middleton (40) beim Besuch der Queen (96) in Schottland Economy, um das angeknackste Image aufzupolieren. Verwendete Quellen: people.com, Instagram, dailymail.co.uk

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