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Auftritt esakliert: Helge Schneider zieht drastische Konsequenzen und sagt 5 Konzerte ab

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Auftritt-Abbruch: Helge Schneider zieht drastische Konsequenzen und sagt 5 Konzerte ab
Auftritt-Abbruch: Helge Schneider zieht drastische Konsequenzen und sagt 5 Konzerte ab. © DPA

Nach dem großen Wirbel um sein abgebrochenes Konzert in Augsburg verkündet Helge Schneider das Ende seiner ganzen Konzertreihe.

Entertainer Helge Schneider (65) ist derzeit in aller Munde, nachdem er vergangenen Freitag (23. Juli) ein Konzert plötzlich abgebrochen hatte. Eigentlich hätte der Musiker beim Strandkorb Open Air in Augsburg 90 Minuten lang auf der Bühne stehen sollen. Stattdessen hörte er bereits nach einer halben Stunde auf, zu performen und erklärte, „keine Lust“ mehr zu haben. Wegen des Konzepts des Konzerts habe er keinen Kontakt zum Publikum herstellen können, klagte der Star. Bei dem Open Air saßen die Zuschauer in Strandkörben und wurden von Gastronomiearbeitern bedient.

Nun hat Helge Schneider drastische Konsequenzen gezogen. Auf seinem Facebook-Account lässt er mitteilen, dass es keine weiteren Strandkorb Open Airs mit ihm geben werde. Die geplanten Auftritte in Mönchengladbach, Bochum, Hartenholm, Berlin/Hoppegarten und St. Wendel entfallen somit. „Karten für alle abgesagten Veranstaltungen, inklusive Augsburg, können dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden“, heißt es.

Helge Schneider und Veranstalter spenden 20.000 Euro an Flutopfer

Weiter wird versichert, dass der Sänger großen „Respekt“ für den Veranstalter habe, der durch sein Engagement ein neues Konzept entwickelt habe, die „überhaupt erst wieder Livekonzerte in größerem Rahmen vor Publikum möglich gemacht“ habe. Für ihn persönlich passe „das Format aber leider nicht“, lautet die Begründung für Schneiders Konzertabsage. Als Zeichen des gegenseitigen Respekts hätten sich beide Parteien darauf geeignet, 20.000 Euro an die Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu spenden. Damit wolle man zeigen, dass „der finanzielle Aspekt genauso wenig im Vordergrund der Entscheidung stand wie eine etwaige Kritik am Strandkorb-Veranstaltungsformat.“

Scheint ganz so, als hätten Schneider und der Veranstalter eine friedliche Lösung gefunden. Das sah vor wenigen Tagen noch ganz anders aus. „Wenn Herr Schneider sagt, er bekommt kein Feedback vom Publikum, dann muss er sich fragen, ob es vielleicht an ihm liegt“, stichelte Birgit Gibson, die Sprecherin des Veranstalters, letzten Sonntag gegen den Künstler. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie außerdem, dass Schneider rechtliche Konsequenzen drohen könnten.

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