„Goldener Löwe“ brüllt trotz Corona

Verleihung des „Goldenen Löwen“ unter besonderen Umständen

Das 77. Internationale Filmfest zur Verleihung des „Goldenen Löwen" in Venedig wird trotz Corona-Krise stattfinden. Immer mehr Nominierungen für die Auszeichnungen werden bekannt gegeben. Gute Chancen auf die begehrte Statue hat ein deutscher Film.

Venedig - Das 77. Internationale Filmfestival, die Verleihung des „Goldenen Löwen“ startet offiziell am 2. September und will sich nicht von der Corona-Krise aufhalten lassen. Die Veranstalter betonten, dass sie die Sicherheitsvorkehrungen sehr ernst nehmen würden. Bisher gehen 18 Filme in das Rennen um das goldige Raubtier, doch es sollen insgesamt 60 Werke werden, die in Venedig vorgestellt werden.

US-Regisseurin Sofia Coppola gewann 2010 den „Goldenen Löwen“

Der Film „Und morgen die ganze Welt“ von der deutschen Regisseurin Julia von Heinz hat dabei gute Chancen einen Löwen mit nach Hause zu bringen. In dem politischen Werk geht es um den Kampf gegen Rassismus einer jungen Frau, die sich der Antifa anschließt. Mit dabei ist der Film „Notturno“ von Gianfranco Rosi, der sich mit dem Krieg in Syrien beschäftigt. Die US-Filme „The World to Come“ und Chloé Zhao mit „Nomadland“ können auch auf einen „Goldenen Löwen“ hoffen. Viele Produktionen stammen aus Italien, aber auch  Polen, Frankreich, Mexiko, Russland, Israel und Japan sind vertreten. „Es ist ein Zeichen dafür, dass das Kino nicht vom Tsunami der Pandemie überwältigt wurde, sondern sich eine beneidenswerte Vitalität bewahrt“, erklärte die Filmfestdirektorin Alberto Barbera und freut sich, das die Veranstaltung stattfinden kann.

Rubriklistenbild: © Claudio Onorati/dpa

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