Fans sind geschockt

#FreeBritney: Britney Spears zahlt 1,2 Millionen US-Dollar für den Vormundschafts-Prozess

Britney Spears zählt zu den wohl bekanntesten Popstars weltweit. Die Sängerin sorgte in letzter Zeit vor allem mit dem Prozess um ihre Vormundschaft für ordentlich Furore - und schockt ihre Fans nun mit der irren Summe des Verfahrens.

Los Angeles, Kalifornien - Kaum ein Pop-Star erregt aktuell derart Aufmerksamkeit wie Britney Spears (38) (Alle Informationen zu dem skandalösen Leben und den Hits der US-Sängerin). Die Sängerin sorgt bereits seit dem Beginn ihrer Karriere vor 20 Jahren für stetig neue Schlagzeilen und hält die Welt aktuell vor allem mit dem Prozess um ihre Vormundschaft in Atem. Während Fans bereits seit Wochen unter dem Hashtag #FreeBritney für die „Freilassung" der Entertainerin kämpfen, wurden nun die Anwaltskosten für das Verfahren publik gemacht - und die haben es in sich.

Britney Spears sorgt mit ihrer Vormundschaft aktuell für Aufsehen

Britney Spears - Vom Goldkind zur Skandalnudel

„Feeling like 2007 Britney“ - Was auf Twitter hundertfach als Meme geteilt wird, soll witzig klingen, beschreibt jedoch in Wirklichkeit die Leidensgeschichte einer Frau. Im Kindesalter berühmt und als Teenager zur Ikone geworden, ist Britney Spears bis heute eine der populärsten Performerinnen jemals. Die heute 38-Jährige wurde mit „...Baby One More Time" im Alter von 17 Jahren zum Weltstar und steht seit jeher im Rampenlicht. Und das hat seine Spuren hinterlassen.

Wie sich bestimmt nicht nur Fans erinnern, wandelte sich Britney Spears im Jahr 2007 nämlich innerhalb kürzester Zeit vom Goldkind zur Skandalnudel. Nachdem die US-Sängerin damals schon des Öfteren mit dem skandalträchtigen It-Girl Paris Hilton (39) sowie der polarisierenden Schauspielerin Lindsay Lohan (34) in Clubs zu sehen war, ließ sich der Pop-Star zudem wenige Wochen später im Zuge eines Nervenzusammenbruchs den Kopf kahl rasieren und im Nacken sowie am rechten Unterarm tätowieren.

Das ist das Vormundschafts-Drama um Pop-Star Britney Spears

Was auf diesen Vorfall folgte, war nicht nur ein Medienrummel der anderen Art, sondern auch Britney Spears Einweisung in eine Klinik. Als der Pop-Star diese jedoch einen Tag später wieder verließ, wurde ihrem Ex-Mann Kevin Federline (42) das alleinige Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder Sean (14) und Jayden James (13) zugesprochen. Als Reaktion darauf verbarrikadierte sich die US-Sängerin 2008 mit ihren Söhnen, woraufhin schließlich sogar die Polizei anrücken und die Sängerin mittels einer Trage aus dem Haus gebracht werden musste.

Britney Spears 2008 während eines Auftritts

Kurz danach wurde Britney Spears vorläufig das Besuchsrecht entzogen, außerdem wurde sie in das UCLA Medical Center Zwangs-eingewiesen. Als wäre das nicht genug, erwirkte der Vater der Sängerin - Jamie Spears (68) - noch im selben Jahr mittels Eilantrag eine vorübergehende, einjährige Vormundschaft. Begründung: „Die geistlichen und körperlichen Einschränkungen“ seiner Tochter. Doch auch nach Ablauf des Jahres wurde dem 68-Jährigen die sogenannte „Conservatorship“ bis auf unbestimmte Zeit übertragen - und dauert bis heute an.

Diese irre Summe zahlt US-Sängerin Britney Spears für den Prozess

Noch diesen August - genauer gesagt am 22.08. - soll gerichtlich über die Zukunft der Vormundschaft von Britney Spears entschieden werden. Zwölf Jahre lang übernahm ihr Vater diese Aufgabe, bevor er sie 2019 aufgrund gesundheitlicher Probleme an die langjährige Mitarbeiterin Jody Montgomery übertrug. Was viele dabei nicht wissen: Die Vormundschaft kostet Britney Spears nicht nur ihre Freiheit, sondern auch ein Vermögen.

Wie Entertainment Online in Berufung auf ihnen vorliegende Dokumente berichtet, sollen sich die Kosten des Prozesses nur im Jahr 2019 auf insgesamt 1,2 Millionen US-Dollar belaufen. Als Vormund bekam ihr Vater ganze 128.000 US-Dollar davon, ebenso wie im Jahr davor. Erst vor Kurzem wehrte sich Jamie Spears gegen die Behauptung, er würde seine Tochter um des Geldes willen in der Vormundschaft halten. „Ich muss jedes Jahr jeden ausgegebenen Cent dem Gericht melden. Wie zum Teufel hätte ich da etwas stehlen können?“, stellte er dabei im Gespräch mit Page Six klar.

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com

Helena Zacher, Redakteurin bei extratipp.com, ist auf die Themen Schlager und Musik spezialisiert und interessiert sich für alles rund um die Welt der Promis - Dabei ist es egal, ob es sich um Michael Jackson, Helene Fischer oder Britney Spears handelt. Mehr Infos zur Redaktion und dem Team von extratipp.com gibt es hier.

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