DUS: Tradition trifft auf Moderne 

Düsseldorf: Alle Informationen über die Stadt

Blick auf die Skyline der Stadt Düsseldorf mit dem Rheinturm.
+
Düsseldorfs Skyline mit dem 240,5 Meter hohem Rheinturm.

Sowohl Mode als auch Kunst sind in Düsseldorf, der Metropole am Rhein, zu Hause. 

  • Düsseldorf ist nach Einwohnern bemessen die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen.
  • Die Stadt hat ihren Ursprung um das Jahr 700 herum und erhielt das Stadtrecht im 13. Jahrhundert.
  • Der offizielle Slogan der Stadt lautet „Nähe trifft Freiheit“.

Düsseldorf – Direkt am Rhein, im Herzen von Nordrhein-Westfalen, liegt die kreisfreie Stadt Düsseldorf. Sie gehört zusammen mit anderen Städten wie Köln, Bonn, Dortmund oder Essen zu der sogenannten Metropolregion Rhein-Ruhr.

Düsseldorf – die zweigeteilte Stadt

Die Stadt Düsseldorf kann grob in zwei Bereiche aufgeteilt werden. Diese zwei Bereiche sind durch den Rhein voneinander getrennt. Direkt am Ostufer des Flusses liegt zum einen die Altstadt, in der sich vor allem verschiedene Museen, Theater, alte Kirchen sowie zahlreiche Einkaufsläden oder Restaurants und Brauhäuser befinden. Auf der anderen Seite des Rheins, nämlich am Westufer, befindet sich das hochmoderne Handels- und Geschäftsviertel Düsseldorfs, in dem sich vor allem Bürogebäude befinden. So trifft innerhalb der Stadt Düsseldorf Tradition auf Moderne.

Düsseldorf – der Ursprung im 13. Jahrhundert

Die Geschichte Düsseldorfs geht zurück bis in die Zeit um das Jahr 700. Bereits damals wurden verschiedene Klöster rund um den Ort, an dem der kleine Bach Düssel aus dem Rhein entspringt, gegründet. Erst knapp 600 Jahre später, um genauer zu sein am 14. August 1288, bekam Düsseldorf dann das Stadtrecht von Graf Adolf IV. verliehen, sodass sich ab dieser Zeit aus mehreren verschiedenen Siedlungskernen immer mehr eine zusammenhängende Stadt entwickelte.

Düsseldorf am Rhein – strategisch gute Lage

Vor allem aufgrund der guten Lage direkt am Rhein war Düsseldorf zur Zeit des Mittelalters sehr interessant, weshalb sie von Kaisern und Königen oft als ihre Residenzstadt ausgewählt wurde.

Auch im Mittelalter und in der Neuzeit war die Rhein-Lage von Vorteil, sodass die Entwicklung Düsseldorfs immer weiter angekurbelt wurde. Eine genaue Auflistung aller einzelnen Schritte von der Gründung der Stadt bis hin in die heutige Zeit lässt sich auf der offiziellen Seite des Stadtarchivs Düsseldorf finden. Dort sind in Zeitleisten alle historisch wichtigen Ereignisse festgehalten.

Düsseldorf eine der einwohnerreichsten Städte Deutschlands

In Düsseldorf lebten im Jahr 2019 auf einer Fläche von 217,4 Quadratkilometern insgesamt 642.304 Einwohner. Noch im Vorjahr waren es 613.446 Einwohner, was einen Anstieg von 25.858 Einwohnern beziehungsweise 4,7 Prozent innerhalb eines Jahres bedeutet. Für die nächsten Jahre ist zudem ein weiterer Anstieg der Einwohnerzahl zu erwarten.

Aktuell ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens nach Einwohnern hinter Köln die zweitgrößte im Bundesland. In ganz Deutschland belegt Düsseldorf auf der Liste der einwohnerreichsten Städte des Landes den siebten Platz.

Die fünf Stadtteile mit den meisten Einwohnern:

  • Platz eins: Bilk – 37.275 Einwohner
  • Platz zwei: Eller – 30.048 Einwohner
  • Platz drei: Oberbilk – 28.327 Einwohner
  • Platz vier: Pempelfort – 28.022 Einwohner
  • Platz fünf: Gerresheim – 28.003 Einwohner

Der Stadtteil mit den wenigsten Einwohnern in Düsseldorf ist übrigens der Stadtteil Hafen, hier leben offiziell nur 127 Menschen.

Düsseldorf – rasche Entwicklung zur Zeit der Industrialisierung

Nachdem Düsseldorf sich in den ersten Jahrhunderten nach der Stadtgründung eher langsam entwickelte, begann der große Aufschwung der Stadt in der Mitte des 19. Jahrhunderts, also zu der Zeit der Industrialisierung in Deutschland.

Verschiedene Gründe sprachen damals für den Standort Düsseldorf. Zum einen war das direkte Umland damals noch nicht bebaut, weshalb sich die Stadt beinahe ungehindert ausdehnen konnte. Außerdem war die Lage von enormem Vorteil, zum einen, da Düsseldorf direkt am Rhein und somit an einer wichtigen Wasserhandelsstraße lag, zum anderen, weil sich das Ruhrgebiet in unmittelbarer Nähe befindet. Zudem hatte die Stadt Anschluss an einige der erst kürzlich gebauten Eisenbahnlinien.

Verschiedene Unternehmen, zum Beispiel Kesselfabriken oder Blech- und Nagelwerke, ließen sich ab dieser Zeit in Düsseldorf nieder. Dadurch stieg auch der Bedarf an Arbeitern, weshalb immer mehr Menschen in die Stadt zogen. So wuchs Düsseldorf immer weiter und entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten Standorte für Industrie und Handel.

Industrie in Düsseldorf

Seinen Ruf als wichtigster Handels- und Industriestandort hat Düsseldorf nach dem Ende des 2. Weltkriegs immer weiter verloren. Dennoch wirbt die Stadt noch immer mit einigen Vorteilen, wie zum Beispiel mit der guten Infrastruktur oder durch „ausgezeichnetes technologisches Potenzial“ für sich als Industriestandort. Unter anderem Unternehmen aus den Bereichen der Stahlverarbeitung, der Maschinen- und Anlagentechnik und der Konsumgüterproduktion sind in Düsseldorf beheimatet.

Zwei der größten Industriefirmen, die in Düsseldorf produzieren, sind die Rheinmetall AG mit 11.500 Mitarbeitern, Mercedes Benz mit 6.600 Mitarbeitern und die Firma Terex mit 5.800 Mitarbeitern. Der größte Arbeitgeber der Stadt ist der Airport Düsseldorf DUS mit ganzen 21.600 Beschäftigten.

Promis in Düsseldorf: Campino, „Die Toten Hosen“ und die Pooths

Es gibt eine ganze Reihe Prominenter, die in Düsseldorf wohnen. Wie wohl kaum ein anderer identifiziert sich der Sänger Campino als ein „Düsseldorfer Jung“. So sagte er zum Beispiel, „es gibt so viele Orte auf der Welt, in denen es Spaß machen würde zu leben, dass ich mich wirklich nicht festlegen kann. Deshalb kann ich auch gleich in Düsseldorf bleiben“.

Zusammen mit seiner Band „Die Toten Hosen“ besingt Campino immer wieder „seine“ Stadt. Zwischenzeitlich war die Musikgruppe sogar der Hauptsponsor des örtlichen Fußballvereins Fortuna Düsseldorf. Auch auf ihrem Instagram- sowie auf ihrem Facebook-Account lädt die Band immer wieder Bilder aus Düsseldorf hoch.

Weitere Düsseldorfer Berühmtheiten sind Tischtennisspieler Timo Boll oder das Promi-Ehepaar Verona und Franjo Pooth. Komiker Mario Barth, der eigentlich aus Berlin stammt, hat seinen zweiten Wohnsitz ebenfalls in Düsseldorf.

Düsseldorfs Verkehrsanbindung – „Nähe trifft Freiheit“

Der offizielle Slogan der Stadt Düsseldorf lautet „Nähe trifft Freiheit“. Damit soll unter anderem ausgedrückt werden, dass innerhalb des sehr kompakten Stadtgebietes alles ganz einfach und schnell zu Fuß oder durch die gute Anbindung zum öffentlichen Nahverkehr erreicht werden kann. Gleichzeitig besteht zum Beispiel durch den großen Flughafen in Düsseldorf aber auch die Möglichkeit, Ziele auf der gesamten Welt zu erreichen.

Das Konzept von Nähe und gleichzeitiger Freiheit beschreibt die Infrastruktur und die Verkehrsanbindung von Düsseldorf relativ gut, denn die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen ist in diesem Bereich tatsächlich hervorragend ausgestattet. Besonders der große Flughafen, offiziell „Airport Düsseldorf DUS“, sticht dabei heraus. Dieser ist nach den Flughäfen in Frankfurt und in München nämlich der drittgrößte Flughafen in ganz Deutschland und befördert pro Jahr etwas über 25 Millionen Gäste durch die Lüfte.

Düsseldorfs Anbindung an fünf Autobahnen

Außerdem ist Düsseldorf sehr gut an das Straßennetz angebunden. So verlaufen fünf verschiedene Autobahnen mit einer Gesamtlänge von ungefähr 50 Kilometern durch das Stadtgebiet. Diese können für eine bessere Übersicht über Google Maps eingesehen werden.

Neben der A44, der A46, der A52 und der A59 befindet sich unter diesen fünf Straßen auch eine überregionale Autobahn, nämlich die A3. Zudem verzeichnet Düsseldorf einen Hafen am Rhein. Innerhalb des Stadtgebietes bringen verschiedene Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs die Menschen an ihre Ziele.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare