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Drama im Lidl: Frau legt Leiche ihres Sohnes auf Supermarktkasse

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Ein Polizist, daneben ein LIDL-Schild
In Italien hat sich eine furchtbare Tat ereignet. © picture alliance/dpa | Alexander Welscher & picture alliance/dpa | Daniel Karmann

Katalin B. legte die Leiche ihres Sohnes auf eine Kasse. Ermittlungsergebnisse sagen aus, dass die Mutter die mutmaßliche Tat aus Rache begangen haben könnte.

Umbrien – Katalin B. (44) muss sich den Vorwürfen zu einem unglaublichen Verbrechen stellen. Die Familienmutter rannte in der italienischen Gemeinde Citta della Pieve im Westen der Region Umbrien mit ihrem blutüberströmten Sohn Alex in einen Lidl-Supermarkt. Dort legte die Mutter die Leiche ihres Sohnes auf der Supermarktkasse ab. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ berichtet, erklärte ein Notarzt den zweijährigen Jungen noch vor Ort für tot. Die Mutter und ihr Kind sollen dabei jedoch nicht Opfer eines Überfalls geworden sein, sondern Katalin B. selbst soll Alex mit mehreren Messerstichen getötet haben. 

Das Kind war Berichten zufolge an insgesamt neun Stichwunden in Hals und Brust gestorben. Die 44-jährige Mutter stritt zwar ab, etwas mit der Tat zu tun zu haben, jedoch fanden die Ermittler ein Messer und das blutige T-Shirt des Jungen in ihrer Handtasche. Bei der Befragung hatte sich Katalin B. zudem in zahlreiche Widersprüche verstrickt. Die Mutter wurde festgenommen, weil außer ihr kein Verdächtiger in der Nähe war. Katalin B. sitzt inzwischen im italienischen Perugia in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.

Das Motiv für die mutmaßliche Tat könnte Rache an ihrem Ex-Mann sein

Es scheint möglich zu sein, dass sich Katalin B. mit der mutmaßlichen Tat an ihrem Ex-Mann rächen wollte. Dem Ex-Mann der ehemaligen Tänzerin und Pornodarstellerin in einem Nachtclub, die ursprünglich aus Ungarn stammt, soll in dem Land das Sorgerecht für den Zweijährigen zugesprochen worden sein. Daraufhin war die Mutter nach Italien geflohen, wo sie bei einem Bekannten wohnte, dem der Nachtclub gehört. Berichten der „Daily Mail“ zufolge unter Berufung auf erste Ermittlungsergebnisse soll Katalin B. ihrem ehemaligen Partner ein Handyvideo ihres sterbenden Kindes gesendet haben. Ob es sich bei dem Motiv für die Tat wirklich um Rache handelt, müssen weitere Untersuchungen klären. 

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