Vom Fußballplatz zum TV

Daniel Aminati: Alle Informationen zum sportlichen Moderator

Der Moderator Daniel Aminati nimmt an der Preisverleihung des Jugendintegrationswettbewerbs „Alle Kids sind VIPs“ teil.
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Moderator Daniel Aminati hat ein eigenes Online-Fitnessprogramm entwickelt.

Daniel Aminati ist eines der Gesichter von ProSieben. Der Moderator präsentiert regelmäßig das Lifestyle-Magazin „taff“. Doch seine Karriere begann ganz anders.

  • Daniel Aminati ist seit 2006 eines der Gesichter von ProSieben.
  • Seine Karriere begann er als Tänzer und Sänger.
  • Als Moderator von „taff“ berichtet er inzwischen regelmäßig über aktuelle Ereignisse und die Welt der Prominenten.

Daniel Aminati kam am 9. September 1973 in Aachen als Sohn einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters zur Welt. Seine Moderationskarriere startete er 1998 im Lokalradiosender seines Geburtsorts, bei „Radio Aachen“. Dort präsentierte er unter anderem die Sendung „Millennium-Hits“. Im Jahr 2000 war er dann erstmalig als Moderator im TV zu sehen. Beim Sender KIKA war er das Gesicht der Musiksendung „beatz per minute“. Noch im gleichen Jahr erhielt er dafür den VDS-Medienpreis.

Seine Laufbahn ProSieben begann 2006. Dort präsentierte er drei Jahre lang gemeinsam mit Kollege Aiman Abdallah das Wissensmagazin „Galileo“.

Daniel Aminati tauschte 2009 seinen Job als Moderator mit Stefan Gödde, der bisher bei „taff“ (https://www.prosieben.de/tv/taff) zu sehen war, und ist seither fester Bestandteil des Moderatorenteams des Lifestyle-Magazins. Gemeinsam präsentierten beide im Jahr zuvor die Show „Uri Geller Live: Ufos und Aliens – Das unglaubliche TV-Experiment“, in der Mentalist Uri Geller versuchte, Kontakt zu Außerirdischen aufzunehmen.

Daniel Aminati als Schauspieler und Sänger

Daniel Aminati ist nicht nur regelmäßig als Moderator beim Privatsender ProSieben zu sehen. Er ist zwischenzeitlich auch als Schauspieler aktiv. Bereits 1991 stand er für den Film „Gossenkind“ vor der Kamera. Es folgten Beteiligungen in zahlreichen Produktionen wie beispielsweise:

  • „Unter uns“
  • „Verbotene Liebe“
  • „Die Wagenfelds“
  • „Alphateam – Die Lebensretter im OP“
  • „Bernds Hexe“

Vor seiner Karriere als Moderator war Daniel Aminati auch Sänger. 1994 begann er seine Arbeit im Musikgeschäft als Frontmann der Boyband „Bed & Breakfast“. Gemeinsam sangen die Bandmitglieder beispielsweise den Titelsong der Sat.1 Serie „Die Wagenfelds“, in der Aminati ebenfalls zu sehen war. „Stay together“ landete auf Platz 37 der deutschen Singlecharts. Das gleichnamige Album belegte Platz 20.

1997 löste sich das spätere Gesicht von ProSieben von „Bed & Breakfast“ und ist seither mit Unterbrechungen als Solosänger tätig, allerdings weniger erfolgreich als in der Gruppe. Seine Musikalität stellte er erneut 2019 bei „The Masked Singer“ unter Beweis, in der er als Darsteller der Fantasiefigur Kudu den 5. Platz belegte.

Daniel Aminati begeistert sich für Fitness und ist bei jedem Sport-Event dabei

Das Thema Fitness hat bei Daniel Aminati einen hohen Stellenwert. Er selbst trainiert nach eigenen Angaben sechs Mal pro Woche. So war er mehrfach auf ProSieben beim „TV total Turmspringen“ zu sehen. Vor allem sein sogenannter Rückenplatscher aus dem Jahr 2009 blieb den Zuschauern in Erinnerung. Nach seinem unsanften Aufschlag ins Wasser, erklomm der Moderator den zehn Meter hohen Turm sofort wieder und wiederholte den Sprung fehlerfrei. Stefan Raab verlieh ihm daraufhin in seiner Show „TV total“ eine Tapferkeitsmedaille.

2010 vertrat Aminati das Heimatland seines Vaters, Ghana, bei der „TV total Autoball-Weltmeisterschaft“ und belegte Platz 3. Auch beim „ProSieben Promiboxen“ nahm er teil und gewann gegen Nico Schwanz und Mehrzad Marashi.

Auch die ProSieben-Spielshow „Schlag den Star“ hieß ihn mehrfach als Kandidat willkommen. Zwei von drei Shows konnte er für sich entscheiden. Lediglich 2016 musste er eine Niederlage gegen Schauspieler und Sänger Tom Beck (42) einstecken.

„Mach dich krass“ – das Fitnessprogramm von Daniel Aminati

Neben seiner Karriere bei ProSieben machte der sportlichen Moderators mit seinem eigenen Fitnessprogramm von sich reden. Gemeinsam mit Gymondo rief er sein Programm „Mach dich krass“ ins Leben. Damit hilft er seinen Teilnehmern, ihr Gewicht zu reduzieren und körperlich fitter zu werden. Mit funktionalem Körpertraining, Schritt für Schritt in verschiedenen Videos erklärt, gesunder Ernährung und Motivation verspricht er ein gesünderes Leben.

Daniel Aminati veröffentlichte zudem zwei dazugehörige Kochbücher. Das erste erschien 2015 und trägt den Titel „Koch dich krass!: Die 100 besten Rezepte zum erfolgreichen Programm ‚Mach dich krass!‘ von Daniel Aminati“. Darin teilt er die bis dato beliebtesten Rezepte seines Fitnessprogramms.

Ein Jahr später folgt „Koch dich krass!: Die 100 besten Rezepte zu meinem Onlineprogramm ‚Mach dich krass!‘“. Darin teilt er nicht nur neue Low-Carb-Rezepte, sondern erklärt, wie gewisse Zutaten ausgetauscht werden können. Außerdem gibt er auch Personen, die nicht an seinem Programm teilnehmen Einblicke in sein eigenes Ernährungskonzept. Zudem zeigt er auf der Online-Plattform YouTube regelmäßig Workout-Videos.

Daniel Aminati vor seiner Zeit als Moderator

Die Karriere des Moderators sollte anfänglich in eine ganz andere Richtung gehen. Bevor er zum Fernsehen und zu ProSieben kam, spielte er Fußball und stand für die Jugendmannschaft seines Heimatvereins „Alemannia Aachen“ auf dem Platz. Im Alter von 17 Jahren wechselte er in die A-Jugend des Vereins „FC Bayern München“.

Neben dem Fußball interessierte sich der musikalische Daniel Aminati auch für das Tanzen. Während er an seinem Karrierewunsch, Fußballprofi zu werden, arbeitete, verdiente er sein Geld als Backgroundtänzer. So trat er beispielsweise gemeinsam mit Verona Pooth und der Gruppe „Chocolate“, dem Dance-Projekt „Bass Bumpers“ und dem Rapper PM Sampson auf.

Das Jahr 1990 ermöglichte ihm den Einstieg in die Filmbranche. Gemeinsam mit seinem Tanzpartner Tyron Ricketts erhielt er ein Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus für die Inszenierung „Frau Luna“. Der Inszenator der Oper, Peter Kern (66, † 2015), fand Gefallen an Aminatis Bühnenpräsenz und verhalf ihm zu seiner ersten Filmrolle in „Gossenkind“.

Daniel Aminati: Der Moderator von ProSieben als Model und privat


Auch die Modewelt entdeckte Daniel Aminati für sich. Ab 1992 sah man ihn als Model auf zahlreichen Fashionshows. Er erhielt unter anderem Engagements für die Messen „ISPO“ und „Igedo“. Dort präsentierte er beispielsweise Mode der Marken „Armani“, „Nike“ und „Reebok“.

Ein Booking von Model Cindy Crawford brachte Aminatis Karriere weiter voran. Daniel Aminati war in der TV-Werbung für eines ihrer Fitnessvideos „Shape your body“ aus dem Jahr 1992 zu sehen.

Über das Privatleben von Daniel Aminati ist wenig bekannt. Er hat drei Schwestern, darunter eine Zwillingsschwester. Keturah Aminati ist als Redakteurin bei der „Bravo Sport“ und auch als Visagistin tätig. 2015 veröffentlichte er erstmals ein gemeinsames Foto mit ihr auf Facebook.

2012 zeigte sich der beliebte Moderator zum ersten Mal öffentlich mit seiner damaligen Freundin Anja Höbel. Diese Beziehung endete im Jahr 2017. Seit 2019 ist Daniel Aminati mit der Dresdnerin Patrice Eva Fischer liiert. Gemeinsam leben sie in Berlin.

Das soziale Engagement des Daniel Aminati

Sein Engagement bei ProSieben machte den Moderator bekannt und inzwischen nutzt er diese Prominenz für wohltätige Zwecke. Seit 2008 ist Daniel Aminati Schirmherr des Vereins „Kinder Afrikas e.V.“ Das Hauptaugenmerk der Organisation liegt auf dem Bau von Schulen, um auch in Armut lebenden Kindern die Möglichkeit auf Bildung bieten zu können. Zudem übernimmt er die Patenschaft für ein ghanaisches Kind bei der internationalen Hilfsorganisation „World Vision“.

Des Weiteren setzt er sich für ein faires Miteinander zwischen Kindern verschiedener Kulturen ein. Er ist Botschafter für „Alle Kids sind VIPs – Integration braucht faire Bildungschancen!“, eine Initiative der Bertelsmann Stiftung.

Auch im Tierschutz ist der ProSieben Moderator aktiv. Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ setzte er sich im Jahr 2014 für das Verbot, wilde Tiere für Vorführungen im Zirkus zu halten, ein. An der Seite weiterer prominenter Unterstützer war er Teil der Kampagne „Brüll für mehr Menschlichkeit für Tiere“.

Von Sophie Neumärker

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