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„Atemberaubende Arroganz“: Mandela-Enkel entsetzt wegen Meghans Vergleich mit Freiheitskämpfer

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Von: Annemarie Göbbel

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Meghan Markles Bericht, ihre Heirat mit Prinz Harry habe in Südafrika zu Freudenausbrüchen geführt, wie man sie seit der Freilassung von Nelson Mandela nicht mehr gesehen habe, hat Wut und Spott ausgelöst. Mandelas Enkel Zwelivelile äußerte sich zu ihrem Interview. Er zeigte sich „überrascht“.

Montecito – Meghan Markle (41) hat in ihrem Interview mit „The Cut“ über ihr royale Leben gesprochen. Darin greift sie eine Anekdote auf und berichtet von einer Begegnung bei „König der Löwen“ vor drei Jahren. Ein südafrikanischer Darsteller hätte zu ihr sagte: „Als du in diese Familie eingeheiratet hast, haben wir auf den Straßen genauso gejubelt wie damals, als Mandela aus dem Gefängnis befreit wurde“. Zwelivelile Mandela (48), Parlamentsabgeordneter und Enkel des verstorbenen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela (95, † 2013), äußerte sich jetzt im Namen seiner Familie, die sehr von Meghan Markles Vergleich „überrascht“ gewesen sei.

„Die Überwindung von 60 Jahren Apartheid ist nicht dasselbe wie die Heirat mit einem weißen Prinzen“

Sein Großvater Nelson Mandela habe 27 Jahre im Gefängnis gesessen, bevor er freigelassen wurde, die Gegner wiedervereinigte und sein Land weiterführt habe, ordnete er MailOnline gegenüber die historischen Zusammenhänge ein. 60 Jahre brutales Apartheid-Regimes und 350 Jahre Kolonialismus in Südafrika hätten hinter dem Land gelegen, als es seine Freude über die Freilassung Mandelas zum Ausdruck gebracht hätte, und in den Straßen tanzte, so Zwelivelile. Dies sei ein weitaus wichtigerer und ernsterer Grund als ihre Heirat „mit einem weißen Prinzen“.

Zwelivelile Mandela berichtet weiter und adressiert seine Worte auch an die Ehefrau Prinz Harrys: „Jeden Tag gibt es Menschen, die Nelson Mandela sein wollen, die sich entweder mit ihm vergleichen oder ihm nacheifern wollen“, sagt er. Aber bevor man sich in Bezug mit Nelson Mandela setze, solle man sich mit seiner Arbeit auseinandersetzen und in der Lage sein, ebenfalls für die Dinge einzutreten, für die Mandela stehe, fügte er an.

„Wahrhaft Bizarr“, „atemberaubende Arroganz“ und „tut ihr keinen Gefallen“: Royal-Experten reagieren auf Meghans Interview in „The Cut“ und Meghans Spotify Podcast „Archetypus“

In dem 6.409 Wörter langen Magazinartikel mit dem Titel „Meghan von Montecito“, der offenbar auch ihren neuen „Archetypes“-Podcast mit der Sängerin Mariah Carey (53) bewerben soll, hat die Herzogin von Sussex eine Reihe von subtilen Sticheleien gegen die Royals einfließen lassen, die wenig Hoffnung auf eine Aussöhnung machen.

Royal-Experten sehen in Meghans Anekdote „Respektlosigkeit“

„Mandla“ Mandela, Enkel Nelson Mandelas richtete klare Worte in Bezug auf Meghan Markle, die im Jahr 2019 mit Prinz Harry Graca Machel (76), die Witwe Mandels getroffen hatten (Fotomontage).
„Mandla“ Mandela reagierte „überrascht“ auf Meghan Markles Interview in „The Cut“, die das Verhältnis nun belasten. Im Jahr 2019 hatten Prinz Harry Graca Machel (76), die Witwe Mandels getroffen hatten (Fotomontage). © Chris Jackson/dpa T. Bartilla/Imago

Mit der Auswahl ihrer Geschichte habe sich Meghan keinen Gefallen getan, rügten Royal Experten allerorts. Nach der Veröffentlichung des Interviews wurde der Hashtag #VoetsekMeghan in Südafrika zum Trend. Voetsek ist ein Wort aus Afrikaans, einer der elf Amtssprachen Südafrikas, und bedeutet so viel wie „geh weg“ oder „verzieh dich“. Außerdem sei es auch ein gängiges Schimpfwort.

Meghans Interview schadet auch der Beziehung zu Mandelas Familie, die die Mitglieder der Royal Family aufgebaut und gepflegt haben. Erst letzten Monat hielt Prinz Harry (37) vor der UN-Generalversammlung eine rührende Rede anlässlich des Nelson-Mandela-Tages am 18. Juli in New York City gehalten. Auch Prinz Charles (73) und Prinzessin Diana (36, † 1997) standen Mandela nahe. Die verstorbene Prinzessin von Wales traf ihn im März 1997 in Kapstadt. Außerdem besuchte Mandela im November 2002 Althorp in Northamptonshire, um Diana an ihrem Grab zu besuchen. Verwendete Quellen: Instagram.com, dailymail.co.uk

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