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„Alle 4 Wochen zur Beichte“: Thomas Gottschalk rechnet knallhart mit der katholischen Kirche ab

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Thomas Gottschalk lächelt in die Kamera - im Hintergrund ist der Innenraum einer Kirche zu sehen (Fotomontage)
„Alle 4 Wochen zur Beichte“: Thomas Gottschalk rechnet knallhart mit der katholischen Kirche ab (Fotomontage) © picture alliance/dpa | Caroline Seidel /picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Johannes Stein

In einem Interview spricht Thomas Gottschalk ganz unverblümt über die katholische Kirche. Seiner Meinung nach könne man auch ohne Gottesdienst und Beichte guten Gewissens leben.

Freiburg - In der Öffentlichkeit über seinen Glauben zu sprechen, das machen nur wenige TV-Stars. Thomas Gottschalk* (71) gab nun ein Interview nach einem Treffen mit dem Erzbischof Stephan Burger. Dabei ließ es sich der ehemalige „Wetten, dass“-Moderator nicht nehmen, knallhart mit der katholischen Kirche abzurechnen, extratipp.com* berichtet.

Thomas Gottschalk zu Besuch beim Erzbischof

Der Wandel der Zeit geht auch nicht an der Kirche vorbei. War es früher für die meisten Deutschen selbstverständlich Sonntags in die Kirche zu gehen, scheinen viele den Glauben aus ihrem Leben ausgeklammert zu haben. Einige gehen dabei sogar so weit, ganz auszutreten. Auch Thomas Gottschalk wurde zu diesem Schritt geraten. So hätte sein Steueranwalt ihn dazu veranlasst aus der Kirche auszutreten. Doch dies schien für den ehemaligen „Wetten, dass“-Moderatoren keine Option zu sein. „Ich habe es nicht getan, weil ich unsinnigeres Geld ausgegeben habe, als dafür Kirchensteuern zu zahlen und die Kirche hat auch vieles vernünftiges damit angefangen“, so Thomas im Gespräch mit Erzdiözese Freiburg.

Thomas Gottschalk
Thomas Gottschalk spricht über die katholische Kirche © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

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Thomas Gottschalk rechnet mit der katholischen Kirche ab

Statt sich von der Kirche komplett abzuwenden, möchte er, dass die Gemeinden etwas moderner denken. Denn Glauben könne man nicht nur in der Kirche. Auf die Frage, was es für ihn heißt katholisch zu sein entgegnet der TV*-Star:

„Ich glaube die Zeiten, wo man sagen konnte, die katholische Kirche hat die alleinige seligmachende Lehre sind eh vorbei. Ich glaube schon, dass es möglich ist ein verantwortungsvolles Leben zu führen, in dem man andere letzten Endes mitnimmt und in denen man nicht dem Egoismus Raum gibt, der natürlich jedem von uns bekannt ist. Das ist für mich die Chance für einen Lohn, den einem die Kirche ja auch verspricht. Aber ich glaube nicht, dass du dazu katholisch sein und alle vier Wochen zur Beichte und einmal in der Woche zur Kommunion gehen musst. Dass dich das ewige Leben kostet, wenn du es nicht tust, glaube ich nicht mehr.“

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