Zwei vereinslose Stars für Nowitzkis Mavericks

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Vince Carter (r.) im Trikot der New Jersey Nets

Dallas- Die Dallas Mavericks setzen den Umbau ihres Meisterteams konsequent fort. Künftig spielen zwei weitere Stars neben Dirk Nowitzki. Einer davon ist Olympiasieger.

Der Club von Basketball-Superstar Dirk Nowitzki nahm am Montag (Ortszeit) in Vince Carter und Delonte West zwei weitere neue Spieler unter Vertrag. Der achtmalige Allstar Carter unterschrieb beim Titelverteidiger der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA für drei Jahre. West bekam bei den Texanern einen Kontrakt über eine Spielzeit.

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“Ich hoffe, dass beide so schnell wie möglich ins Training einsteigen können“, sagte Mavericks-Coach Rick Carlisle. Er bestreitet mit seinem Team am Sonntag das erste von zwei Vorbereitungsspielen gegen die Oklahoma City Thunder. Dann wird auch der von den Los Angeles Lakers gekommene Lamar Odom erstmals das Shirt der “Mavs“ tragen. Selbst Rudy Fernandez, der zuletzt in seiner spanischen Heimat mit Visum-Problemen zu kämpfen hatte, ist inzwischen auf dem Weg nach Dallas.

Carter war in der vergangenen Woche bei den Phoenix Suns entlassen und seitdem als Neuzugang in Dallas gehandelt worden. Der 34-Jährige kam wie Dirk Nowitzki in der Saison 1998/99 in die Liga. Nach Toronto, New Jersey, Orlando und Phoenix sind die Mavericks das fünfte NBA-Team für Carter, der 2000 in Sydney zusammen mit Dallas-Spielermacher Jason Kidd Olympiagold gewonnen hatte. “Wir reden hier über einen Veteranen, der weiß wie man spielt und gewinnt“, sagte Kidd über den neuen Mitspieler. In Phoenix kam Carter in der Vorsaison auf 13,5 Punkte und 3,6 Rebounds im Schnitt.

West war seit dem 1. Juli vereinslos. Der 28-jährige Guard spielte in der Vorsaison für die Boston Celtics, kam dort aber nur auf enttäuschende 5,6 Zähler und 2,7 Assists pro Partie. Dallas ist auf den “kleinen Positionen“ damit deutlich überbesetzt. Die Renovierung des Meister-Kaders dürfte damit längst noch nicht abgeschlossen sein. Nowitzki und Co. starten am ersten Weihnachtstag zu Hause gegen die Miami Heat in die neue Runde.

dpa

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