Wladimir Klitschko: Bin in der Hölle gewesen

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Wladimir Klitschko hat seinen Kampf abgesagt

Hamburg - Box-Weltmeister Wladimir Klitschko hat die Absage seiner Titelverteidigung gerechtfertigt und beschreibt seine schrecklichen Erfahrungen der vergangenen Tage. Für ihn war es die Hölle.

“Den Kampf zu verschieben war genau die richtige Entscheidung. Die Gesundheit geht vor“, sagte der IBF-, WBO- und WBA-Champion am Dienstag dem TV-Sender RTL. “Ich wäre für diesen Kampf am Samstag nicht hundertprozentig fit gewesen.“

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Klitschko war Ende vergangener Woche wegen eines Nierensteins operiert worden. Am Dienstag äußerte er sich erstmals öffentlich dazu. “Die Schmerzen sind schwer zu beschreiben. Ich bin in den letzten vier Tagen in der Hölle gewesen“, sagte Klitschko. Nun fühle er sich aber gut.

Der 35 Jahre alte Schwergewichtler aus der Ukraine wollte am kommenden Samstag in der Düsseldorfer Esprit Arena seine Titel gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck verteidigen. Wegen der plötzlichen Erkrankung hatte er den Kampf jedoch abgesagt. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder war am Freitag in Innsbruck notoperiert worden, ehe ihm am Samstag in Düsseldorf ein Nierenstein aus der Harnröhre entfernt wurde. Das Duell gegen Mormeck soll nun am 3. März 2012 ebenfalls in Düsseldorf nachgeholt werden.

dpa

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