"Kann zufrieden sein"

Wimbledon: Barthel verpasst Überraschung

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Mona Barthel ist nur knapp gescheitert

London - Die deutsche Tennis-Newcomerin Mona Barthel hat in der ersten Runde von Wimbledon nur knapp eine Überraschung verpasst.

Die 21-Jährige musste sich am Dienstag in der Fortsetzung ihrer Partie gegen die Russin Vera Swonarewa mit 6:2, 6:7 (3:7), 4:6 geschlagen geben. Das Match gegen die an zwölf gesetzte Wimbledon-Finalistin von 2010 war am Montagabend beim Stand von 1:1 nach Sätzen wegen Dunkelheit vertagt worden. „Ich kann mit meiner Leistung zufrieden sein. Die letzten Turniere, die ich gespielt habe, waren nicht meine besten. Es geht auf jeden Fall wieder auf den richtigen Weg“, sagte die Weltranglisten-39. nach der fünften Erstrundenpleite in Serie.

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Die Neumünsteranerin hatte noch zu Beginn des Jahres ihren ersten WTA-Titel im australischen Hobart gewonnen. Beim wichtigsten Rasentennisturnier der Welt muss Barthel weiter auf ihren ersten Zweitrundeneinzug warten. Auch bei den French Open in Paris zuletzt hatte sie ihr Auftaktspiel verloren. „Es ist alles noch neu für mich, mein Körper muss sich erst noch anpassen und mental muss man das auch erst einmal verarbeiten - das hat in den letzten Wochen vielleicht etwas den kleinen Unterschied gemacht“, sagte die Newcomerin. „Aber das ist alles eine Sache der Routine.“

Barthel scheiterte bei der mit 19,96 Millionen Euro dotierten Grand-Slam-Veranstaltung als erste deutsche Spielerin. Bei den Männern war am Vortag Tobias Kamke ausgeschieden. Insgesamt waren 15 deutsche Tennisprofis im Hauptfeld am Start. Weiter kamen bislang Top-Ten-Spielerin Angelique Kerber, Vorjahres-Halbfinalistin Sabine Lisicki, Florian Mayer, Philipp Petzschner und Benjamin Becker.

dpa

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