Glatte Siege

Tennis-WM: Williams und Scharapowa im Finale

Maria Scharapowa schlug die Nummer eins Asarenka.

Istanbul - Serena Williams und Maria Scharapowa bestreiten am Sonntag nach glatten Siegen das Finale bei der Tennis-WM in Istanbul.

Olympia- und Wimbledonsiegerin Williams aus den USA gewann am Samstag im Halbfinale 6:2, 6:1 gegen die Polin Agnieszka Radwanska. Anschließend setzte sich Russlands Tennis-Star Scharapowa überraschend deutlich mit 6:4, 6:2 gegen die weißrussische Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka durch. Beide Finalistinnen sind damit bei der WM weiter ungeschlagen. Die Kielerin Angelique Kerber war nach drei Niederlagen bereits in der Vorrunde des mit 4,9 Millionen dotierten Turniers ausgeschieden.

Nach einem freien Tag erwischte Serena Williams den besseren Start zum 2:0 im ersten Satz und holte sich nach dem 2:2-Zwischenstand ohne weiteren Spielverlust den Durchgang. Die Favoritin, die mit einem Erfolg über Angelique Kerber ins Turnier gestartet war, hatte auch danach keine Probleme gegen Radwanska und siegte nach nur 61 Minuten.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

„Ich konnte mir schon vorstellen, dass sie müde war“, sagte Williams über die Kontrahentin. Radwanska steckte der erst nach dreieinhalb Stunden erkämpfte Erfolg über die Italienerin Sara Errani vom Freitag in den Knochen, mit dem die Weltranglisten-Vierte den Einzug ins Halbfinale geschafft hatte. „Ich habe wirklich versucht, zu laufen, aber meine Beine wollten nicht“, räumte sie ein.

Auch Scharapowa machte den frischeren Eindruck, nachdem die Partie in der Anfangsphase noch ausgeglichen verlief. Beim Spielgewinn zum 5:1 im zweiten Satz musste sie noch einmal kämpfen, dann stand der Erfolg fest. Die einstige Nummer eins hatte schon vor ihrem letzten Gruppenspiel am Freitag das Weiterkommen sicher gehabt. Dagegen musste Asarenka bis nach Mitternacht spielen, bevor der Erfolg über die Chinesin Li Na und damit der Halbfinal-Einzug feststanden.

dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare