Wir zeigen die akustische Weltrangliste

WTA will Stöhnen im Tennis messen

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Maria Scharapowa liegt in der Stöhn-Weltrangliste weit vorne

London - Die WTA macht im Kampf gegen das lästige Stöhnen auf dem Tennisplatz offenbar ernst. Wir zeigen auch gleich, wer in der Stöhn-Rangliste vermutlich vorne liegen wird.

Nach einem Bericht der USA Today hat sich die Spielerinnenorganisation mit den Grand-Slam-Turnieren und dem Weltverband ITF darauf verständigt, in Zukunft den Lärmpegel auf dem Platz zu messen. Britische Boulevardzeitungen hatten bereits vor 20 Jahren die Einführung des „Grunz-o-Meters“ gefordert, nachdem Monica Seles vor allem durch ihre Lautstärke in Wimbledon aufgefallen war.

„Ich werde dieses Wort nicht benutzen“, sagte WTA-Chefin Stacey Allaster: „Aber wir brauchen in allen Klassen eine Technologie, die es uns erlaubt, objektiv zu urteilen. Das würde es leichter für die Athleten und die Schiedsrichter machen.“ Die derzeitige Regelung, die Behinderungen des Kontrahenten untersagt, sei zu schwammig. „Was ist zu laut? Was heißt zu lang?“, fragte Allaster.

Die heutige Generation der Spielerinnen, die die Diskussion über die Lautstärke auf dem Platz überhaupt erst ausgelöst hatte, soll von der neuen Technik nicht beeinflusst werden. „Es wird allerdings Zeit, das übermäßige Stöhnen in Zukunft aus unserem Sport zu verbannen“, sagte Allaster. Wiktoria Asarenka reagierte pikiert auf den Vorstoß der WTA. „Viel Glück damit“, sagte die Weltranglistenzweite aus Weißrussland, die mit mehr als 100 Dezibel beim Tennis teilweise lauter als eine Kettensäge ist: „Ich weiß nicht, was passiert. Mal versuchen sie etwas, mal nicht. Bis nicht etwas entschieden ist, gibt es darüber auch keine Diskussion.“

sid

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