Weißflog: "Hätte mir Podestplätze gewünscht"

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Jens Weißflog hat die Vierschanzentournee viermal gewonnen.

Innsbruck - Der dreimalige Skisprung-Olympiasieger Jens Weißflog sieht das deutsche Skispringen trotz des durchwachsenen Abschneidens bei der 60. Vierschanzentournee auf einem guten Weg.

„Die Erwartungshaltung war sicherlich höher, auch ich hätte mir ein oder zwei Podestplätze gewünscht. Ich würde aber nicht sagen, dass man enttäuscht sein muss. Das Potenzial für die Zukunft ist da“, sagte der 47-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Als Gründe für den verpassten Sprung nach ganz vorne sieht Weißflog auch den gestiegenen Druck. „Das hat sicher eine Rolle gespielt. Dann denkt man an das Podest, und dann kommen Fehler dazu. Aber Severin Freund und Richard Freitag sind noch jung“, sagte der viermalige Tournee-Gewinner über die 23 und 20 Jahre alten Vorflieger. Dem Bundestrainer Werner Schuster stellte Weißflog ein gutes Zeugnis aus: „Er macht genau wie die vielen Trainer im Hintergrund eine sehr gute Arbeit.“

SID

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