Wank-Doppelsieg beim Sommer-Grand-Prix

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Andreas Wank (Archivfoto)

Hakuba - Dank des ersten Sieg-Hattricks seiner Karriere darf Andreas Wank als zweiter deutscher Skispringer nach Sven Hannawald auf den Gewinn des Sommer-Grand-Prix hoffen.

Dank des ersten Sieg-Hattricks seiner Karriere darf Andreas Wank als zweiter deutscher Skispringer nach Sven Hannawald auf den Gewinn des Sommer-Grand-Prix hoffen. Der Oberhofer setzte sich am Sonntag im japanischen Hakuba mit Sprüngen auf 125,5 und 118 Meter vor dem Slowenen Jurij Tepes und Dawid Kubacki aus Polen durch. Bereits 24 Stunden zuvor sowie vor einer Woche in Hinterzarten hatte Wank die Konkurrenz dominiert. „Ich bin sehr glücklich, dass ich das Gelbe Trikot verteidigen konnte“, sagte der 24-Jährige.

Mit dem dritten Erfolg nacheinander baute Wank seinen Vorsprung in der Gesamtwertung mit 409 Punkten vor dem viermaligen Olympiasieger Simon Ammann (Schweiz/247) aus. Als bisher einziger Deutscher hatte Hannawald 1999 in der Sommer-Serie triumphiert. „Es wäre natürlich schön, wenn ich den Grand-Prix gewinnen würde. Aber das Wichtigste ist, dass ich im Winter in guter Form bin“, meinte Wank.

Deshalb wird der Olympia-Zweite mit der Mannschaft von 2010 die Serie auch nicht komplett durchspringen. „Ich werde in Almaty nicht an den Start gehen, denn ich brauche eine Wettkampfpause“, erklärte Wank. In Kasachstan stehen am 22/23. September zwei Wettbewerbe auf dem Programm, ehe in Hinzenbach/Österreich (30. September) und Klingenthal (3. Oktober) die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt.

In Abwesenheit vieler Top-Springer präsentierte sich Wank auch in Hakuba als Mann der Stunde. Am Samstag verwies er Ammann mit Weiten von 130,5 und 126 Meter um 8,3 Zähler auf Rang zwei. Einen Tag später fiel der Erfolg noch deutlicher aus. Der zweitplatzierte Tepes lag 12,2 Punkte zurück. „Vor allem der zweite Sprung war sehr gut, wenn auch nicht ganz so gut gedacht. Mein Vorteil ist, dass ich viel Kraft habe. Dadurch kann ich auch bei Rückenwind gut springen“, meinte Wank.

Michael Neumayer, der am Samstag Vierter geworden war, ging im zweiten Wettbewerb nicht an den Start. Danny Queck aus Lauscha belegte mit 112 und 128 Metern den elften Platz. Andreas Wellinger aus Ruhpolding wurde 26., Maximilian Mechler (Isny) landete nur auf Rang 42.

dpa

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