Vonn über Höfl-Riesch: "Es war keine Eifersucht"

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Lindsey Vonn.

München - Skirennläuferin Lindsey Vonn hat den Medien eine Mitschuld am Bruch ihrer engen Freundschaft zu Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch gegeben. Neid und Missgunst seien keine Ursachen gewesen, sagt die US-Amerikanerin.

Skirennläuferin Lindsey Vonn hat den Medien eine Mitschuld am Bruch ihrer engen Freundschaft zu Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch gegeben. “Es war keine Missgunst oder Eifersucht. Wir haben die Macht der Medien unterschätzt“, sagte die US-Amerikanerin dem “Spiegel“. Sie seien mit zunehmendem Erfolg immer zugespitzter zitiert worden. “Irgendwann weißt du nicht mehr, was wahr ist und was nicht. Dann wirst du vorsichtiger und distanzierst dich automatisch von der anderen“, erläuterte die erfolgreichste Skirennfahrerin der Gegenwart.

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Im Sommer hatte sich die US-Amerikanerin mit Höfl-Riesch getroffen und vereinbart, dass sich beide nicht mehr öffentlich übereinander äußern. Doch “es war ein sehr förmliches Gespräch, anders als früher. Irgendwie unheimlich“, sagte die 27-Jährige und fügte hinzu: “Vielleicht müssen wir uns doch eingestehen, dass Freundschaft unter Konkurrentinnen nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich ist. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur erwachsen geworden.“

Sportlich läuft es für Vonn noch nicht gut: Wegen anhaltender Rückenprobleme hat sie auf ihren Start beim Weltcup-Slalom in Aspen am Sonntag verzichtet. Die Amerikanerin hatte sich bei einem Sturz im Training vor einigen Tagen in Aspen im US-Bundestaat Colorado verletzt und war am Samstag im Riesenslalom unter Schmerzen auf Platz zwölf gefahren. Auf den Slalom verzichtete sie jedoch, um sich für die Speed-Rennen in Lake Louise ab kommendem Freitag zu schonen. Das erste Training für die beiden Abfahrten in Kanada findet bereits am Dienstag statt.

dapd

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