Asarenka bleibt Nummer eins

Top Vier bei Tennis-WM im Halbfinale

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Victoria Asarenka bleibt die Nummer eins bei den Damen.

Istanbul - Die Top vier der Weltrangliste sind bei der Tennis-WM im Halbfinale unter sich. Die Weißrussin Victoria Asarenka behält durch ihren Einzug ins Semifinale ihre Topposition.

Am Freitag komplettierten die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka und Agnieszka Radwanska bei der mit 4,9 Millionen Dollar dotierten WTA-Veranstaltung die Vorschlussrunde. Asarenka setzte sich in ihrem entscheidenden Gruppenspiel gegen Li Na aus China mit 7:6 (7:4), 6:3 durch und trifft nun auf die Weltranglisten-Zweite Maria Scharapowa. Radwanska besiegte die Italienerin Sara Errani nach hartem Kampf mit 6:7 (6:8), 7:5, 6:4.

Durch den Erfolg von Asarenka ist auch klar, dass die Weißrussin das Jahr als Nummer eins der Welt beenden wird. Sie ist die elfte Spielerin seit Einführung der Weltrangliste 1975, die die Saison als Führende beendet. Gegen Li Na lag die Weißrussin im zweiten Durchgang schon mit 5:1 in Front, musste dann aber unerwartet zwei Spiele in Serie abgeben. Schließlich nahm sie der Chinesin aber doch noch das Aufschlagspiel ab und durfte jubeln.

Die Polin Radwanska trifft in der Vorschlussrunde nun auf die Amerikanerin Serena Williams. Die Olympiasiegerin war ohne Niederlage durch die Gruppenphase marschiert. Radwanska verwandelte gegen Errani nach 3:29 Stunden ihren ersten Matchball. Es war die bislang längste Partie bei der diesjährigen Weltmeisterschaft.

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Errani lag nach gewonnenem ersten Durchgang auch im zweiten Abschnitt bereits mit einem Break vorne. Doch Radwanska steckte nicht auf und schaffte nach 2:22 Stunden den Satz-Ausgleich. Im dritten Durchgang zog Radwanska schnell auf 5:2 davon. Errani kam zwar noch einmal auf 4:5 heran, am Ende hatte Radwanska aber das bessere Ende für sich.

Im ersten Spiel des Tages hatte die bereits für das Halbfinale qualifizierte Scharapowa der Australierin Samantha Stosur keine Chance gelassen. Die Russin siegte gegen die für die erkrankte Petra Kvitova nachgerückte Stosur in gerade einmal 65 Minuten mit 6:0, 6:3.

Angelique Kerber war bei ihrem WM-Debüt nach drei Niederlagen bereits in der Vorrunde gescheitert. Dennoch konnte die 24 Jahre alte Kielerin die türkische Metropole am Bosporus am Freitag erhobenen Hauptes verlassen. Für die deutsche Nummer eins geht es in den kommenden Wochen erst einmal in den Urlaub.

dpa

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