Vermittler soll im NBA-Tarifstreit helfen

New York - Im Tarifstreit der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA soll ein staatlicher Vermittler die festgefahrenen Verhandlungen voranbringen. Der betreffende Jurist hat bereits einschlägige Erfahrung.

Anwalt George Cohen trifft sich am kommenden Dienstag mit Vertretern der 30 Klub-Eigentümer und der Spielergewerkschaft NBPA in New York. Der Jurist hat Erfahrung mit dem Arbeitskampf in den amerikanischen Profiligen. Cohen trat in der Vergangenheit unter anderem als Schlichter im Tarifstreit der Major League Soccer (MLS), Major League Baseball (MLB) und beim im Juli beendeten Lockout der National Football League (NFL) auf.

“Ich habe bereits seit einigen Monaten informelle Gespräche mit Vertretern beider Seiten geführt. Beide Parteien haben zugestimmt, weitere Verhandlungen unter meiner Federführung durchzuführen“, betonte Cohen.

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Da sich Spieler und Klub-Besitzer nicht auf einen neuen Arbeitstarifvertrag einigen konnten, sind die Profis seit dem 1. Juli ausgesperrt. Er ist der erste Lockout seit 13 Jahren. Nachdem beide Seiten trotz mehrmaliger Gespräche keine Fortschritte erzielt haben, sagte NBA-Commissioner David Stern am Montag sämtliche Spiele der ersten beiden Saisonwochen ab.

Somit fallen zwischen dem 1. und 14. November insgesamt 100 Partien - darunter auch das zwischen Meister Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki und den Chicago Bulls vorgesehene Auftaktmatch - aus. Hauptstreitpunkt ist die prozentuale Aufteilung der jährlichen Gesamteinnahmen von rund 4,3 Milliarden Dollar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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