Schöne US-Keeperin

Hope Solo: "Ich wurde im Knast gezeugt"

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Mit ungewöhnlicher Offenheit hat US-Fußballstar Hope Solo kurz vor ihrem ersten Auftritt bei den Olympischen Spielen in London über ihre schwere Kindheit gesprochen.

London - Mit ungewöhnlicher Offenheit hat US-Fußballstar Hope Solo kurz vor ihrem ersten Auftritt bei den Olympischen Spielen in London über ihre schwere Kindheit gesprochen.

Die 30-Jährige stellte auf der Internetseite nbcolympics.com neben einem Interview erste Auszüge ihrer am 14. August erscheinenden Biografie „Solo: A Memoir of Hope“ vor, die sie zusammen mit der bekannten Sportjournalistin Ann Killion verfasst hat.

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Darin beschreibt die Goldmedaillengewinnerin von Peking 2008 unter anderem, dass sie im Gefängnis gezeugt wurde, als ihre Mutter den kriminellen Vater besucht hatte. Auch über die Folgejahre berichtet Solo schonungslos. „Ich habe bereits 2003 angefangen zu schreiben, als ich allein in Schweden war“, sagte Solo. Zahlreiche Artikel waren über Solos bewegte Kindheit und ihren obdachlosen Vater geschrieben worden, „doch keiner kannte die ganze Geschichte“.

Die Torhüterin der US-Nationalmannschaft hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als sie von der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA trotz eines Verstoßes nur verwarnt worden war und damit ihr London-Ticket behalten durfte. In einer Dopingprobe vom 15. Juni wurde die harntreibende Substanz Canrenone festgestellt, die auf der Dopingliste steht. Solo hatte von ihrem Arzt ein Medikament zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden verschrieben bekommen, war sich aber angeblich der Inhaltsstoffe nicht bewusst gewesen.

SID

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