Ungewissheit im Fall Jan Ullrich

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Jan Ullrich.

Lausanne - Die Entscheidung im Fall Jan Ullrich ist vom Internationalen Sportgerichtshof CAS erneut auf Ende November verschoben worden. Unterdessen hat sich der Rennradfahrer für ein Rennen angemeldet.

Dies teilte Ullrichs Manager Falk Nier in einer Presseerklärung mit. Eigentlich sollte bis zum Donnerstag darüber entschieden werden, ob der Schweizer Verband seine Doping-Ermittlungen gegen den 2007 zurückgetretenen Radprofi wieder aufnehmen muss. Nach einer Anhörung vor dem CAS am 22. August, bei der Ullrich nicht zugegen war, hatte die Kammer ursprünglich den 20. Oktober als Termin für den Schiedsspruch mitgeteilt. Jetzt wurde die Frist bis maximal 30. November verlängert.

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Der Schweizer Verband, bei dem Ullrich lizenziert war, hatte sich für nicht zuständig erklärt und die Ermittlungen eingestellt. Dagegen hatten der Radsport-Weltverband UCI und die Schweizer Anti-Doping-Agentur geklagt.

Nach Überwindung einer Burnout-Erkrankung hatte sich der einzige deutsche Tour-de-France-Sieger im Laufe dieses Jahres wieder mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Ullrich will nach Mitteilung seines Managements am 20. November 2011 bei einem Wohltätigkeitsrennen in Miami/USA an den Start gehen.

dpa

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