Olympiasieger wegen 23 US-Dollar vor Gericht

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Paul Hamm wurde bei der WM 2003 als erster US-Amerikaner Weltmeister

Ohio - Wegen einer Taxirechnung von 23 US-Dollar, umgerechnet ungefähr 16 Euro, ist Turn-Olympiasieger Paul Hamm ausgerastet. Jetzt muss er sich vor Gericht behaupten. 

Kunstturn-Olympiasieger Paul Hamm muss sich kommende Woche wegen eines mutmaßlichen, tätlichen Angriffs auf einen Taxifahrer und krimineller Zerstörung am Auto vor Gericht behaupten. Der 28 Jahre alte Mehrkampf-Sieger von Athen war am vergangenen Wochenende offenbar unter Alkoholeinfluss festgenommen worden, weil er aufgrund einer angeblich überteuerten Taxi-Rechnung von 23 US-Dollar (rund 16 Euro) seinen Fahrer geschlagen sowie ein Autofenster eingeschlagen haben soll.

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“Wir haben in Medienberichten von diesem unschönen Vorfall gehört, werden aber auf mehr Informationen warten, bevor wir die Sache weiter kommentieren“, sagte der amerikanische Verbandspräsident Steve Penny dem TV-Sender “KABC“. Hamm, der zur Zeit als Trainer in Ohio arbeitet und sich auf die Olympischen Spiele in London vorbereitet, war nach wenigen Stunden im Gefängnis auf Kaution freigekommen. Von der Verhaftung und Hamms Anfeindungen gegenüber den Polizisten existiert eine Videoaufnahme.

dapd

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