Kanute darf trotz Dopingvergehen starten

London - Der tschechische Kanute Jan Sterba kann trotz eines Dopingvergehens bei den Olympischen Spielen in London starten.

Das olympische Adhoc-Schiedsgericht hob am Samstag in letzter Instanz eine sechsmonatige Sperre gegen den Kajak-Fahrer auf. Zwar stellte auch das Schnellgericht einen Dopingverstoß des Tschechen fest, bestrafte dies aber nur mit einem Verweis.

Der 31-jährige Sterba, 2010 WM-Dritter über 1000 Meter im Vierer-Kajak, war vom Kanu-Weltverband ICF nach einer Anhörung am 9. Juli für sechs Monate gesperrt worden. Bei der Dopingprobe war eine verbotene Stimulanz (Beta-Methylphenylethylamine) gefunden worden.

Nach eigenen Angaben hatte er diese über ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich genommen. Deswegen legte Sterba Widerspruch beim Schiedsgericht des Weltverbandes ein, das ihn für unschuldig befand. Dagegen war die ICF erfolglos beim olympischen Adhoc-Gericht vorgegangen.

dpa

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