Tokio: Olympia würde Japans Trauma lindern

Moskau - 17 Monate vor Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 will Tokio die Emotionen des Internationalen Olympischen Komitees für seine Ziele gewinnen.

Es wäre Japans Trauma von 2011 ein enormer Fortschritt im Heilungsprozess, wenn die japanische Hauptstadt die Spiele erhalten würde, erklärte am Samstag Tsunekazu Takeda als Chef des Bewerbungskomitees. Die vom Tsunami ausgelöste Atom-Katastrophe sei dann sicher besser zu bewältigen, meinte der frühere Olympiareiter bei der Tagung der Nationalen Olympischen Komitees (ANOC) in Moskau.

Tokio, 1964 als erste Stadt Asiens Austragungsort Olympischer Spiele, hatte bei der Bewerbung für 2016 gegen Rio de Janeiro (als Dritter noch hinter Madrid) verloren. Für 2020 sind Baku/Aserbaidschan, Doha/Katar, Istanbul/Türkei und Spaniens Hauptstadt Madrid die Gegenkandidaten. Das IOC entscheidet am 23. Mai in Quebec/Kanada darüber, wer Bewerberstadt wird. Die Vergabe erfolgt am 7. September 2013 bei der 125. IOC-Vollversammlung in Buenos Aires.

SID

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare