Gröden

Svindal gewinnt erneut - Keppler im Pech

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Aksel Lund Svindal (Foto vom Donnerstag)

Gröden - Der norwegische Skirennfahrer Aksel Lund Svindal hat bei den Super-G im italienischen Gröden seinen dritten Sieg in dieser Weltcup-Saison gefeiert.

Ski-Rennläufer Aksel Lund Svindal hat im dritten Super-G des Winters seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Der 29 Jahre alte Norweger, der schon beim ersten Super-G in Lake Louise (Kanada) nicht zu schlagen war, deklassierte das Feld in Gröden/Südtirol mit einer Traumfahrt. Matteo Marsaglia aus Italien, der Svindal in Beaver Creek/USA noch geschlagen hatte, hatte als Zweiter bereits 1,07 Sekunden Rückstand. Rang drei belegte Marsaglias Teamkollege Werner Heel (+1, 12).

Derweil setzte sich die Pechsträhne der deutschen Abfahrer fort. Stephan Keppler aus Ebingen fuhr mit dem Kopf voran in ein Tor, das ihm die Skibrille vom Gesicht riss. Der 29-Jährige verhinderte nur mit sehr viel Mühe einen Sturz, verlor jedoch viel Zeit. Ohne die Brille, die hinten an Kepplers Helm hing, war Kepplers linkes Auge, das seit einem Sturz in Beaver Creek lädiert ist, dem Fahrtwind voll ausgesetzt. Keppler verpasste die Punkteränge mit einem Rückstand von 4,25 Sekunden auf Svindal und Platz 58 deutlich.

„Der Schnee war sehr griffig, deswegen habe ich ein bisschen Probleme gehabt. Dann hat der Ski sehr stark gegriffen und ich bin in das Tor reingefahren, da fliegt auch schon mal die Brille weg“, sagte Keppler: „Ich hatte ein scheiß Jahr bisher.“ Andreas Sander aus Ennepetal (2,76) kam auf Rang 30. Die beiden Debütanten Marvin Ackermann aus Bad Waldsee (3,39) und Philipp Zepnik (Halblech/4,05) belegten die Plätze 43 und 55.

sid

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