"Jetzt hat er eine neue Familie"

Steiner ohne Foto der toten Susi zu Olympia

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Matthias Steiner bei der Siegerehrung 2008 in Peking.

München - Die Szene mit dem Foto seiner toten Ehefrau ging 2008 unter die Haut. Jetzt erklärt Matthias Steiners neue Liebe Inge, warum der Gewichtheber auf das Erinnerungsstück bei Olympia verzichtet.

Gewichtheber Matthias Steiner geht bei den Olympischen Spielen in London als Titelverteidiger an den Start. Unvergessen sind die Jubelbilder von 2008, als sich der Kraftprotz in Peking nach dem Gold-Triumph das Trikot zeriss. Die Szene bei der Siegerehrung, als er das Foto seiner toten Frau Susanne zeigt, ging um die Welt.  

Dazu wird es bei einem erneuten Triumph in London nicht kommen. In der Bild sagt seine zweite Frau Inge, mit der er seit 2010 verheiratet ist und einen Sohn hat: "Es ist selbstverständlich, dass Susanne in seinem Herzen weiterlebt. Aber jetzt hat er eine neue Familie und braucht das Foto nicht mehr."

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Trotz einer Knie-Operation und anderer Wehwechen glaubt die bekannte Fernsehmoderatorin Inge Steiner an eine Medaille. "Er ist der größte Kämpfer, den ich je kennengelernt habe. Er ist in einem Wettkampf zu Dingen fähig, an die er selbst in den Wochen oder Monaten vorher nicht glaubt."

Steiners erste Frau war ein Jahr vor den Olympischen Spielen 2008 in Peking bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das Foto seiner Susanne trieb ihn zu Höchstleistungen, die völlig überraschend im Gold-Triumph endeten.

jb

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