Infekt: Zwangspause für Höfl-Riesch

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Maria Höfl-Riesch.

Bad Kleinkirchheim -Maria Höfl-Riesch muss eine Zwangspause einlegen. Grund dafür ist ein fieberhafter grippaler Infekt. Ihr Mann und Manager teilte außerdem mit, wie lange sie keine Rennen fahren darf.

Die erkrankte Maria Höfl-Riesch muss auf ihren Start beim anstehenden Weltcup-Wochenende im österreichischen Bad Kleinkirchheim verzichten. Zunächst habe sie wegen eines fieberhaften grippaler Infekts Trainings- und Rennverbot bis einschließlich Montag, teilte ihr Ehemann und Manager Marcus Höfl mit. Die nächste Rennmöglichkeit gibt es demnach in Cortina d' Ampezzo in Italien. Dort steht vom 12. Januar an das Abfahrtstraining an, am 14. und 15. Januar werden dort eine Schussfahrt und ein Super-G veranstaltet.

Beim ersten Abfahrtstraining am Donnerstag war die Doppel-Olympiasiegerin nur aus dem Starthaus gefahren und schwang dann ab, um sich die Chance für die Rennteilnahme am Samstag offenzuhalten. Danach machte sie sich aber auf zu einem Arzt, der ein Blutbild erstellte. Danach wurde die Rennpause ausgesprochen. „Ihr geht es nicht so gut“, hatte Damen-Cheftrainer Thomas Stauffer gesagt.

Geschwächt von einer Erkältung war Höfl-Riesch zwei Tage zuvor beim Slalom von Zagreb im zweiten Durchgang ausgeschieden. „Es ist ein bisschen auf den Bronchien und auf der Lunge. Ich habe einen ziemlich tiefen Husten“, hatte sie gesagt. „Das ist natürlich unangenehm und schwächt den Körper. Ich habe es nicht so gut weggesteckt, wie ich gedacht hätte.“ Vor Weihnachten hatte ihr beim Slalom in Flachau eine Knieblessur Probleme bereitet.

Nun soll sich Höfl-Riesch auskurieren. Einen Tag nach der dritten Weltcup-Abfahrt des Winters steht in Kärnten am Wochenende auf der Franz-Klammer-Piste am Sonntag noch ein Super-G auf dem Programm.

Im ersten von zwei geplanten Trainingsläufen wurde Viktoria Rebensburg mit der zwölftschnellsten Zeit gestoppt. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin lag 1,38 Sekunden hinter der tagesbesten Anna Fenninger aus Österreich. Als dritte deutsche Starterin kam Veronique Hronek auf Rang 30. Viele Fahrerinnen nahmen allerdings ein Tor nicht korrekt.

dpa/SID

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