Superstar mit großem Herz

Bolts Spende sichert Reiterin den London-Start

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Usain Bolt als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier im Olympiastadion von London.

London - Usain Bolt hat nicht nur ein großes Mundwerk, sondern auch ein großes Herz: Durch eine Spende des Sprinters darf eine Landsfrau Bolts bei Olympia an den Start gehen.

Der jamaikanische Sprint-Superstar beteiligte sich an einer Spendenaktion für seine Landsfrau Samantha Albert, damit die Reiterin mit einem Leihpferd der Britin Tina Cook beim olympischen Vielseitigkeits-Wettbewerb in London antreten konnte.

„Usain Bolt war sehr hilfsbereit“, sagte die 41-Jährige. Der schnellste Mann der Welt hatte drei T-Shirts und zwei handsignierte Bücher für eine Auktion gespendet, die insgesamt 6000 Pfund (7800 Euro) einbrachte. Jamaikas Olympisches Komitee rundete die Summe auf.

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Rund 25.000 Pfund (32.500 Euro) kostete es die Reiterin, ein Pferd für die Spiele zu organisieren. Ein eigener Vierbeiner ist in Anschaffung und Unterhalt unerschwinglich. Der sportliche Erfolg hielt sich indes in Grenzen: Schon nach der Dressur-Konkurrenz war Albert weit abgeschlagen.

SID

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