Einfach der Hammer, diese Werferin

SIE war früher Ballerina

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Hammerwerferin Sophie Hitchon

London - Als Hammerwerferin kann man sehr wohl eine grazile Beauty sein. Das beweist die Britin Sophie Hitchon. Sie war lange Zeit eine Ballerina - und profitiert jetzt davon.

Bis zu ihrem 14. Lebensjahr war sie Ballerina. Mit neuem Landesrekord von 71,98 Metern zog sie nun ins olympische Hammerwurf-Finale am Freitag ein. Die 21 Jahre alte Junioren-Weltmeisterin erklärt, dass sie bei ihrem neuen Sport von ihrer Ballett-Erfahrung profitiere: “Ballett hat mir mit meiner Balance geholfen. Ich habe als Zweijährige angefangen, also hatte ich immer eine Grundstabilität und Stärke.“

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Außerdem: “Die Ballett-Aufführungen haben mir Selbstbewusstsein gegeben, um auf einer großer Bühne zu performen“, sagte sie im Interview mit dem Boulevard-Blatt “Daily Mail“. Ihre Vorstellung wurde von 80 000 Fans im Tollhaus Olympiastadion bejubelt. Was wäre erst los, wenn der Youngster als erste Frau des Königreichs eine Hammerwurf-Medaille gewinnt? Das letzte Edelmetall einer Britin mit einem Wurfgerät war Fatima Whitbreads Speer-Silber 1988 in Seoul.

Die Blondine will hammermäßigen Erfolg und das Image ihres Sports aufpolieren: “Die Leute erwarten eine breite, furchteinflößende Frau, aber schlanke Mädchen machen das auch“, meinte sie. “Ich mag es, mich schick anzuziehen, mein Haar zu stylen und mich zu schminken.“ Sie posierte auch schon im Röckchen mit High Heels im Ring.

dpa

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