Skispringen

DSV-Adler gewinnen Teamwettbewerb in Lahti

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Severin Freund war der überragende Mann in einer starken DSV-Mannschaft in Lahti.

Lahti - Die deutschen Skispringer haben beim Weltcup in Lahti überlegen und angeführt vom herausragend springenden Severin Freund den Teamwettbewerb für sich entschieden.

Eine Woche nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille siegte die WM-Besetzung Severin Freund (Ratsbüchl), Richard Freitag (Aue), Andreas Wank (Oberhof) und Michael Neumayer (Berchtesgaden) mit 1079,5 Punkten überraschend deutlich vor Norwegen (1038,8), Polen (1036,2) und Weltmeister Österreich (1029,2). „Kompliment an meine Mannschaft. Das haben wir so deutlich noch nie gehabt“, sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Allen voran der WM-Vierte Freund zeigte starke Sprünge und mit 131 Metern auch den weitesten Flug des Tages. „Severin hat die besten Sprünge seit Wochen gemacht. Das war eine tolle Leistung von ihm“, sagte Schuster, der auch die übrige Mannschaft lobte: „Wir ergänzen uns derzeit prima. Das war toll von den Jungs.“ Zuletzt hatte ein deutsches Quartett Ende November 2012 in Kuusamo und damit ebenfalls in Finnland ganz oben auf dem Treppchen gestanden.

Auf der WM-Schanze von 2017 mischten die DSV-Adler von Beginn an ganz vorne mit: Schon nach dem guten Start durch Wank (117,5 Meter) und Neumayer (120,5) lag das DSV-Quartett in Führung, die Freund (125,5) und Freitag (124) anschließend noch ausbauten. Nach dem ersten Durchgang hielt Deutschland mit 526,4 Punkten die Konkurrenz aus Norwegen (516,2) und Österreich (500,7) souverän in Schach.

Auch nach der Pause lief für die Mannschaft von Bundestrainer Schuster alles nach Plan. Die vermeintlichen Schwachstellen Wank (126,5) und Neumayer (125,5) steigerten sich im Vergleich zum ersten Sprung sogar noch und vergrößerten den Vorsprung auf die Verfolger. Freund mit der Tagesbestweite und Freitag (123,5) brachten den Sieg anschließend sicher nach Hause.

SID

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