Skirennfahrer trauern um Sieber

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Die Trauer beim österreichischen Skiverband ist groß: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel (r.) und Chefcoach Mathias Berthold.

Sölden - Nach dem Tod des Skirennfahrers Björn Sieber hat die österreichische Mannschaft ihres Teamkollegen gedacht. Die Damen starteten beim Weltcup-Riesenslalom in Sölden mit einem Trauerflor.

Viele Herren äußerten ihre Trauer. „...es ist traurig und relativiert alles. Björn mach`s gut dort wo du jetzt bist“, schrieb Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher auf Facebook.

Weltcupfahrer Sieber war am Freitag bei einem Autounfall ums Leben gekommen, der 23-Jährige sollte am Sonntag beim Saisonauftakt der Herren als Vorläufer an den Start gehen. „So eine Geschichte mit 23 Jahren, das ist zach. Wir haben mit Björn einen richtig netten Kerl verloren“, meinte Hannes Reichelt, der wie seine Mannschaftskollegen am Sonntag ein Zeichen für Sieber setzen will. „Der Trauerflor soll zeigen, dass wir mit den Gedanken bei Björn und seiner Familie sind.“

Für Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich war die Nachricht ebenfalls „ein Riesenschock“. Ein Rennverzicht wäre seiner Ansicht nach nicht im Sinne Siebers gewesen. „Ich denke, wir sollten an den Start gehen. Wir werden für Björn fahren und setzen so ein Zeichen für ihn“, erklärte der 34 Jahre alte Tiroler.

dpa

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