Nach Skibruch: DSV-Staffel nur WM-Siebte

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Axel Teichmann

Cavalese - Die deutsche Skilanglauf-Staffel der Männer hat bei der WM in Val di Fiemme nach einer wahren Pechserie das Podest verpasst. Axel Teichmann brach der Ski.

Nach einem Skibruch des Schlussläufers Axel Teichmann (Bad Lobenstein) kam das DSV-Quartett nur auf Rang sieben ins Ziel. „Das ist richtig schade. Dennoch Respekt und Anerkennung an meine Mannschaft, sie hat toll gekämpft“, sagte Bundestrainer Frank Ullrich. Der Sieg über 4x10 Kilometer ging an Norwegen vor Schweden und Russland.

Das DSV-Quartett mit Hannes Dotzler, Tobias Angerer, Tim Tscharnke und Teichmann hatte lange vorne mitgemischt, ehe Ex-Weltmeister Teichmann vom Pech verfolgt war. Der 33-Jährige stürzte zweimal, fuhr nach seinem Skibruch die Abfahrten auf einem Bein und hatte im Finale keine Chance. Damit bleiben den deutschen Langläufern nur noch die Distanzrennen am Wochenende für die erhoffte erste Medaille. Ganz ohne Edelmetall war eine deutsches Mannschaft zuletzt bei der WM 1997 in Trondheim geblieben.

Für Norwegen um Starläufer Petter Northug war es bei einer WM das siebte Staffel-Gold in Folge und der elfte Sieg bei den vergangenen zwölf Titelkämpfen. Der zu Beginn aufreizend lässig laufende Northug holte sein neuntes WM-Gold an der Seite von Tord Asle Gjerdalen, Eldar Rönning und Sjur Röthe, nach 1:41:37 Stunden betrug der Vorsprung auf den Erzrivalen Schweden 1,2 Sekunden. Der frustrierte Teichmann kam mit einem Rückstand von 45,5 Sekunden ins Ziel.

SID

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